Im Bereich Langerfeld meldete sich gegen 14:20 Uhr der vermeintliche Sohn eines Ehepaares (79 Jahre alte Frau, 84 Jahre alter Mann) angeblich aus dem Krankenhaus und gab eine Corona-Erkrankung und eine damit verbundene Behandlung vor, die eine hohe Geldsumme kosten würde. Eine Frau, die sich als behandelnde Ärztin ausgab, übernahm das Gespräch und forderte einen fünfstelligen Euro-Betrag als Vorauszahlung, bevor die Krankenkasse die Kosten übernähme.
Das Ehepaar übergab wenige Minuten später (14:35 Uhr) an seiner Haustür das Geld an einen unbekannten Mann mit stämmiger Figur. Zur Tatzeit trug er eine Hose mit Tarnmuster und einen schwarzen Rucksack. Der Mann fuhr in einem weißen Renault Clio mit polnischem Kennzeichen davon.
In Uellendahl rief gegen 15:30 Uhr die vermeintliche Tochter einer 68-jährigen Frau an. Sie gab vor, einen Unfall gehabt zu haben und nun in Haft zu sein. Das Gespräch wurde umgehend durch eine Frau übernommen, die sich als Staatsanwältin ausgab. Sie bot der 68-Jährigen die Möglichkeit, gegen eine Geldzahlung ihre Tochter aus der Haft „freikaufen“ zu können.
Die Uellendahlerin ging auf das Angebot ein und übergab gegen 16 Uhr auf dem Gehweg vor ihrem Haus einen fünfstelligen Bargeldbetrag sowie Schmuck an einen unbekannten Mann. Er wird als circa 1,80 bis 1,85 Meter groß und etwa 35 Jahre alt beschrieben. Zur Tatzeit trug er kurze braune Haare und war dunkel gekleidet. Er entfernte sich in einem schwarzen Pkw.
Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0202 / 284 0 bei der Polizei zu melden.