Auf der nach den Schneefällen spiegelglatten Straße verlor er die Kontrolle über das Gefährt. Es gelang ihm nicht mehr, es zu stoppen. Das Streu- und Räumfahrzeug kam daraufhin von der Fahrbahn ab, rutschte mehrere Meter eine Böschung hinunter und kippte dann am unteren Ende auf die Seite. Dort blieb es auf dem Fußweg liegen, nachdem es zuvor noch mit einer Laterne kollidiert war.
Der Mann war zunächst in dem Führerhaus eingeschlossen und konnte auch sich angesichts seiner Verletzungen nicht selber befreien. Kräfte der von Augenzeugen alarmierten und schnell eingetroffenen Feuerwehr befreiten ihn. (Bilder)
Streufahrzeug kippt Abhang herunter
Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst im Rahmen der Ersten Hilfe behandelt und anschließend mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung auf die Intensivstation eines Krankenhauses gefahren. Über den genauen Gesundheitszustand liegen noch keine Informationen vor. (Video)
Der Streuwagen musste in dem unwegsamen Bereich in einer aufwändigen Aktion geborgen werden. Dazu wurde der Bereich zunächst abgesperrt und ein Kran angefordert, der ihn anheben sollte. Außerdem war ein Teil des Streuguts aus dem Behälter auf die Böschung gelangt. Weitere Maßnahmen waren nicht notwendig, da keine Betriebsstoffe ausgelaufen waren, die zu Umweltproblemen hätten führen können.
Die Wuppertaler Polizei hat unterdessen die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Dazu wurde das Streufahrzeug sichergestellt, um es zu untersuchen, und wurden Aussagen protokolliert. Eingeschaltet ist – wie in solchen Fällen üblich – zudem das Amt für Arbeitsschutz. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nichts bekannt.