Der Busverkehr geriet vor allem auf den Steigungsstrecken und in den Höhenlagen ins Stocken und wurde zeitweise eingestellt. Einige Linien strandeten beispielsweise auf dem Küllenhahn. Der Winterdienst räumte die Cronenberger Straße frei und streute sie ab.
Probleme gab es unter anderem auch auf der Gennebrecker Straße, der Rhönstraße, auf dem Dasnöckel, auf der Nützenberger Straße, auf der Nathrather Straße und auf der Gruitener Straße. Grund war auch hier die Glätte. (Bilder)
Unfälle auf glatten Straßen
Unterdessen stürzte in der Straße Am Wolfshahn in Cronenberg eine Frau auf einem Weg. Weil sich die Stelle in einem schwer zu erreichenden Bereich befand, wurde der Rettungsdienst von Kräften der Berufsfeuerwehr und des Löschzugs des Freiwilligen Feuerwehr Hahnerberg unterstützt. Die Frau wurde vor Ort im Rahmen der Ersten Hilfe versorgt und anschließend nach einer notärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Auf der Rückfahrt von diesem Einsatz entdeckte die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) der Bayer-Wache, dass in der Auffahrt der L418 in Richtung Sonnborn ein Auto in die Leitplanke gerutscht und entgegen der Fahrtrichtung liegen geblieben war. Die Feuerwehrmänner kümmerten sich um den Fahrer, bis die zuständige Autobahnpolizei Düsseldorf sich um den Fall kümmerte. Verletzt wurde niemand, der Wagen musste abgeschleppt werden.
Während des laufenden Einsatzes kollidierten derweil hinter dem Feuerwehrauto zwei weitere PKW auf der glatten Straße. Es blieb aber beim materiellen Schaden. Um eine sichere Rückfahrt zu gewährleisten, wurde das HLF mit Schneeketten ausgestattet.
Auch in den kommenden Tagen sollen sich die Temperaturen rund um den Gefrierpunkt bewegen, nachts dann auf bis zu minus sechs Grad Celsius sinken. Da auch weitere Niederschläge angekündigt sind, bleibt die Glättegefahr zunächst bestehen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste bitten deshalb um entsprechende Vorsicht.