In der um 22:46 Uhr veröffentlichten Mitteilung heißt es: „Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund von anhaltendem Niederschlag sind die Straßen in Wuppertal aktuell nicht befahrbar. Wir müssen daher den Busverkehr für den heutigen Betriebstag einstellen. Dies betrifft auch die Nachtexpress-Linien.“
Wann die Busse wieder fahren, hängt von der Wetterlage ab. Die Niederschläge sind noch bis zum frühen Sonntagmorgen (4. Januar) vorausgesagt. Die Räum- und Streuwagen des Wuppertaler Winterdienstes sind deshalb im Dauereinsatz.
Bei Schneefall und/oder Glätte infornieren die WSW nach eigenen Angaben über die Apps „Abfahrtsmonitor“ und „WSW move“ zeitnah über eventuelle Einschränkungen im Busverkehr. Grundsätzlich gelte: „Bei extremen Wetterverhältnissen helfen auch die besten Vorkehrungen nicht mehr. Sollten Schnee und Glätte einen sicheren Busverkehr nicht mehr zulassen, müssen wir den Betrieb einstellen. Das betrifft aber meist nur einzelne Linien und das auch nur vorübergehend. In jedem Fall informieren wir unsere Kunden so schnell wie möglich darüber.“ (Bilder)
Schnee auch auf der Talachse
Die mehr als 300 Busse seien, so die Konzernzentrale, „ganzjährig auf Winterreifen unterwegs“. Schneeketten seien dagegen „nicht praktikabel, da diese nur auf einer geschlossenen Schneedecke greifen und die geräumten Straßen dadurch beschädigt werden. 60 Prozent unserer Busse sind Gelenkbusse, deshalb ist ein ausschließlicher Einsatz von kleineren Bussen nicht möglich.“
Der Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) hat die Straßen sind gemäß Winterdienstsatzung in eine 1. und 2. Priorität eingestuft. „Verkehrswichtige Straßen wie zum Beispiel Linienwege des ÖPNV (Buslinien), Hauptverkehrsstraßen werden in der 1. Priorität bedient. Straßen von geringerer Bedeutung sind in die Priorität 2 eingestuft. Erst wenn die Räum- und Streufahrzeuge die Verkehrssicherheit in der 1. Priorität hergestellt haben, sind wir bemüht möglichst zeitnah die 2. Priorität zu bedienen“, so der ESW.