Bienenseuche: Sperrbezirk in Wuppertals Osten

Beyenburg : Bienenseuche: Sperrbezirk in Wuppertals Osten

Bei einem Bienenvolk in Radevormwald wurde die Amerikanische Faulbrut festgestellt. Deshalb gelten nun besondere Einschränkungen auch für Bienenzüchter in Beyenburg.

Es handelt es sich um eine hochansteckende bakterielle Erkrankung, die die Brut der Honigbienen befällt und diese abtötet. Ausgewachsene Bienen können an der Amerikanischen Faulbrut nicht erkranken, sie können die Krankheit jedoch übertragen.

Zum Schutz anderer Bienenvölker gilt ab sofort ein Sperrbezirk. Dazu gehören in Remscheid Teile von Lennep sowie in Wuppertal Teile von Beyenburg. Er erstreckt sich nördlich der K 2 und der Dörperhöhe (L 412), westlich der Börner Straße (B 51), der Ringstraße (B 51), der Schwelmer Straße (L 411), der Windfoche (L 411), dem Siepenplatz (L 411), der Lohmühle (L 411) und der Kurvenstraße (L 411), südlich der Porta Westfalica (L 414) sowie östlich der Kreisgrenze zum Oberbergischen Kreis im Bereich zwischen Porta Westfalica (L 414) und Dörpmühle/Goldenbergshammer. In diesen Sperrbezirk dürfen Bienenvölker weder hinein- noch aus ihm herausgebracht werden.

„Für Menschen ist die Amerikanische Faulbrut ungefährlich. Auch der Verzehr von Honig und anderen Bienenerzeugnissen ist unbedenklich“, so die Wuppertaler Stadtverwaltung.

Für Imker gelten besondere Vorschriften. Jeder Verdacht auf Amerikanische Faulbrut muss dem Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unverzüglich unter der Telefonnummer 0212/290-2583 angezeigt werden. „Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich untersuchen zu lassen. Die Besitzer von Bienenvölkern und Bienenständen sind verpflichtet, zur Durchführung von Untersuchungen entsprechende Unterstützung zu leisten“, heißt es.

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