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Spatenstich für das "heidter carré" in Wuppertal-Heckinghausen

Spatenstich für „heidter carré“ : 30 Wohnungen, E-Ladestationen und Kita

In Heckinghausen ist am Dienstag (12. Mai 2020) der erste Spatenstich für das „heidter carré“ vollzogen worden. Auf einer Gesamtwohnfläche von rund 2.550 Quadratmetern entstehen dort bis April 2022 insgesamt 30 barrierearme Mietwohnungen zwischen 50 und 120 Quadratmetern. Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) Wuppertal investiert rund zwölf Millionen Euro.

Jahrelang war das letzte freie Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Bremme-Brauerei eine ungenutzte Brachfläche. Nach der schrittweisen Flächenentwicklung des Gesamtareals findet sie mit der Realisation des „heidter carré“ nun ihren Abschluss. „Die GWG unterstreicht mit diesem großartigen Projekt ihre wichtige Rolle am Wuppertaler Wohnungsmarkt“, so GWG-Geschäftsführer Oliver Zier, der den symbolischen Akt mit der Vorsitzenden des AWO-Kreisverbands Wuppertal, Renate Warnecke, Oberbürgermeister Andreas Mucke, Stadtdirektor sowie GWG-Aufsichtsratsvorsitzendem Dr. Johannes Slawig und Architekt Dominik Gerlich vollzog. Gerade in Zeiten eines angespannten Wohnungsmarktes sei es überaus wichtig, in bezahlbaren, aber auch attraktiven Wohnraum zu investieren, ohne dabei unbebaute Flächen zu verbrauchen, so der GWG-Chef.

Einige der Wohnungen werden einen weiten Blick über das Tal bieten. In Untergeschoss wird ein Mobilitätskonzept umgesetzt. Die 34 Pkw-Stellplätze für die künftigen Mieterinnen und Mieter können mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge nachgerüstet werden. Außerdem haben die Planer eine E-Bike-Garage, die auch von den Nachbarinnen und Nachbarn genutzt werden kann, vorgesehen. Auf fast 800 Quadratmetern entsteht eine viergruppige Kindertagesstätte. „Dies ist in Wuppertal ein bisher einmaliges Konzept“, so Warnecke. Architekt Dominik Gerlich habe sich, so Zier, bewusst für eine attraktive Staffelgeschoss-Bauweise entschieden. So füge sich das „heidter carré“ harmonisch in die bestehende Bausubstanz ein.

So soll es im April 2022 aussehen. Foto: GWG