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Diskussion um wilde Mountainbike-Strecken im Wuppertaler Burgholz

Cronenberg : Diskussion um wilde Mountainbike-Strecken im Burgholz

Die Cronenberger SPD sieht ein erhöhtes Unfallpotenzial im Waldgebiet Burgholz durch nicht offiziell angelegte Mountainbike-Pisten.

Immer öfter komme es vor allem dort, „wo die steilen Radstrecken die Wanderwege kreuzen, zu gefährlichen Begegnungen“. Es entstünden immer weitere Routen, die „offenbar auch stark von Radfahrern aus der näheren und weiteren Umgebung angenommen“ würden. „Das ist kein Wunder, denn die Talfahrten im Bergischen Land können durchaus mit den touristischen Downhill-Fahrradstrecken im Allgäu, Schwarzwald und Sauerland mithalten“, so der stellvertretende Cronenberger SPD-Vorsitzende Oliver Wagner. Zwar achte der Großteil der „wachsenden Radfahrgemeinschaft rücksichtsvoll“ auf andere Waldnutzerinnen und -nutzer. Es gebe aber eine spürbare Zunahme wilder Strecken, die intensiv in speziellen Apps beworben würden. Das führe auch zu Schäden im Waldboden.

Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Miriam Scherff lobt die „für eine Lösung aufgeschlossene Beteiligung der Mountainbiker, vertreten durch David Mörs“. Die organisierten Biker seien sich „der Problemlage bewusst und im Gegensatz zur CDU an einer Deeskalation interessiert“. Eine Initiative von Bezirksbürgermeisterin Ursula Abé (SPD) und dem Büro des Oberbürgermeisters solle helfen, Verständnis füreinander zu entwickeln und eine Lösung zu finden. Es sei nicht einfach, die Interessen aller Waldnutzerinnen und -nutzer unter einen Hut zu bekommen. In der Vergangenheit hatte es im Burgholz wiederholt Probleme mit Reiterinnen und Reitern gegeben.