Im über 2x10 Minuten ausgetragenen Endspiel musste Alphonso Henock Manata (Vohwinkel) in der 2. Minute nach einem Foul an Fritz Kleiner für zwei Minuten vom Feld. Der FSV überstand die Unterzahl. Dann aber traf Vincent Schaub für den WSV ins lange Eck – 0:1 (8.). Aus der Drehung erhöhte Schaub mit seinem sechsten Treffer zum 0:2 (10.).
Celal Aydogan nutzte einen Fehler von Torwart Björn Heußen zum 3:0 aus (11.), Schaub legte nach – 0:4 (17.). Leon Miguel Zahran gelang der Ehrentreffer zum 1:4 (17.). Aydogan antwortete mit dem 5:1 für den WSV (19.). Der neue WSV-Trainer Mike Wunderlich feierte damit einen gelungenen Einstand.
Hallenfußball-Stadtmeisterschaft 2026
Das im Siebenmeterschießen ausgetragene Spiel um Platz drei gewann der TSV 05 Ronsdorf gegen den SC Sonnborn mit 5:4.
Das erste Halbfinale (über 15 Minuten) eröffnete Denis Arslang mit dem 1:0 für Vohwinkel gegen Sonnborn (2.). Nico Sudano baute auf 2:0 aus (4.). Ein Doppelschlag von Nico Korpilla und Luis Cosimo Fritzsch zum 4:0 bedeutete die Vorentscheidung (7.). Sudano markierte das 5:0 (8.). Arslan netzte zum 6:0 ein (10.). Korpilla beendete das Torfestival mit dem 7:0 (15.).
Weit weniger Tore fielen im zweiten Halbfinale zwischen Ronsdorf und dem WSV. Salmin Rebronja kassierte in der 10. Minute zwei Minuten. Der Regionalligist überstand die Strafe aber. Kurt vor Schluss der regulären Spielzeit musste Sebastian Schmieta (TSV) zwei Minuten runter. In Überzahl gelang Vincent Schaub doch noch das 1:0 für den WSV (15.). Julian Bente (Ronsdorf) sah zudem die rote Karte.
Im ersten Viertelfinale ging Heckinghausen durch Mohammed Haian Alkhaled in Führung (2.), Niklas Dörrier (4.) und Leon Miguel Zahran (6.) drehten die Partie aber auf 2:1 für den FSV. Sami Tajar machte mit dem 3:1 den Deckel drauf (14.).
In der zweiten Partie sorgte Foris Hodzic für das 1:0 von Jugloslavija (1.), doch Kevin Lange glich für Sonnborn zum 1:1 aus (4.). Renaz Tekemen gelang das 2:1 für den SCS (7.) – und mit dem 3:1 auch die Entscheidung (12.).
Eine einseitige Angelegenheit war das dritte Viertelfinale zwischen Ronsdorf und Fortuna. Leon Spiecker (1.), Jörn Zimmermann (2.), Nico Langels (3.), Habib Camara (4.) und Sven Jürgen von der Horst (5.) sorgten schnell für das 5:0 und klare Verhältnisse. Sebastian Schmieta erhöhte auf 6:0 den Schlusspunkt. Tim Merten gelang der Ehrentreffer, Luka Vasiljevic setzte den Schlusspunkt zum 7:1 (alle 15.).
Vincent Schaub besorgte das 1:0 für den WSV gegen Rott (1.). Ilyas Ikan Asbih musste zwei Minuten vom Feld (5.). Daiki Kamo nutzte das zum 2:0 (6.), Schaub erhöhte auf 3:0 (7.). Auch Subaru Nishimura (WSV) kassierte eine Zeitstrafe (8.). Maxford-Akuamoah Sampong verkürzte auf 1:3 (9.), doch Toshiaki Miyamoto gelang das 4:1 (9.). Ibrahim Tarik Molla hielt Rott im Rennen – 4:2 (12.). Fritz Kleiner beendete mit dem 5:2 aber alle Spekulationen (14.).
In der Vorrundengruppe A hatte sich Vohwinkel mit drei Siegen problemlos durchgesetzt. Zweiter wurde Rott, das das entscheidende Spiel gegen Grün-Weiß mit 5:2 gewann. Uellendahl schied ohne Punkt aus.
Die Gruppe B holte sich der FK Jugoslavia ebenfalls mit neun Punkten. Fortuna Wuppertal sicherte sich knapp das Viertelfinal-Ticket vor dem TSV Beyenburg. Der Cronenberger SC trat mit nur einem Punkt früh die Heimreise an.
Besonders spannend verlief die Gruppe D. Am Ende hatten Ronsdorf, Heckinghausen und der TFC jeweils sechs Punkte, der TSV und der SVH kamen weiter. Der SSV Germania blieb ohne Punktgewinn.
Die Gruppe D entschied der WSV mit drei engen Siegen für sich. Sonnborn schob sich noch vor Hellas und damit in die Runde der letzten Acht. Jägerhaus Linde spielte da keine Rolle.