Fußball-Regionalliga: WSV: Der Taktgeber ist zurück

Fußball-Regionalliga : WSV: Der Taktgeber ist zurück

Mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger TV Herkenrath startet Fußball-Regionalligist WSV am Samstag (14 Uhr, Stadion) in die Saison — mit Jan-Steffen Meier als Mittelfeldmotor.

Das nennt man wohl eine geballte Ladung Erfahrung. Gerade 26 Jahre alt geworden, hat Jan-Steffen Meier bereits 190 Regionalliga-Spiele absolviert. Eine durchaus stolze Bilanz.

Schon in seiner ersten Saison im Herrenbereich (2011/12) durfte der Mittelfeldspieler 27-mal ran. Damals noch für den WSV (das Testspiel gegen Leverkusen war gestern nach Redaktionsschluss beendet, Infos auf unserer Homepage), zu dem er 2004 vom ASV gekommen war und für den er auch in der A-Junioren-Bundesliga gekickt hatte. Die Karriere startete 1996 bei Grün-Weiß Wuppertal, dort blieb er bis 2002.

Jetzt also wieder der WSV, beendet ist das Kapitel RW Essen (seit 2016). "Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und konstant gute Leistungen bringe", schaut Meier, der in Kürze eine Ausbildung beginnt, voraus. Mit welchem Saisonziel? "Mit Blick auf den direkten Aufstiegsplatz haben viele Vereine aufgerüstet, etwa Viktoria Köln, Rödinghausen, Essen, Dortmund II. Ich denke, wir fahren sehr gut damit, von Spiel zu Spiel zu denken."

Zunächst am Samstag gegen Herkenrath, dann am 5. August bei RWE. "Klar ist das Derby etwas Besonderes, auf das man sich freut. Das sind schöne Spiele." Zunächst aber gilt die volle Konzentration dem Auftakt gegen den Aufsteiger aus Bergisch Gladbach, der mit Karoj Sindi einen Ex-WSVler in seinen Reihen hat.

Was hat sich verändert in Wuppertal, seitdem Meier 2013 nach Schalke (und dann 2015 nach Wattenscheid) ging? "Die Mannschaft sowie das Trainer- und Funktionsteam sind komplett neu. Außerdem wird nicht mehr vormittags trainiert. Aber sonst habe ich alles wiedererkannt", schmunzelt Meier. Kein Wunder, lebt der gebürtige Schwelmer doch schon seit je her in Wuppertal. "Jan kennt den WSV in- und auswendig", weiß Fußballvorstand Manuel Bölstler.

Mit Kamil Bednarski, Gino Windmüller und Dennis Malura hat Meier, der als technisch versiert und mit gutem Auge ausgestattet gilt, drei ehemalige Essener an seiner Seite. "Das ist natürlich immer gut, wenn man neu in ein Team kommt. Viele andere kenne ich aus der Regionalliga."

Keine Frage: Es wird ein besonderes Derby an der Hafenstraße. Die Grundlage wollen und müssen Meier und Co. am Samstag legen. Erwartet werden mehr als 3.500 Zuschauer.

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