Fußball-Regionalliga: WSV vor dem Start Britscho: "Freue mich, dass es losgeht"

Wuppertal · Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV steht kurz vor dem Saisonstart. Trainer Christian Britscho und Vorstandsmitglied Manuel Bölstler haben drei Tage vor der Partie am Samstag (28. Juli 2018) ab 14 Uhr im Stadion am Zoo gegen den TV Herkenrath Stellung zu den wichtigsten Themen bezogen.

 Das offizielle Mannschaftsfoto 2018/19.

Das offizielle Mannschaftsfoto 2018/19.

Foto: Dirk Freund

Zuschauer: "Wir haben Werbung auf und außerhalb des Platzes gemacht. Die Vorbereitung war absolut positiv. Wir haben aus den Fehlern der vergangenen Saison gelernt. Mehr als das, was wir gemacht haben, ist nicht möglich. Es wäre wünschenswert, dass das in der Stadt gewürdigt wird", so Fußballvorstand Manuel Bölstler mit Blick auf die Kulisse. Abgesetzt wurden rund 900 Dauerkarten.

Hitze: Chefcoach Christian Britscho kündigt an, wegen der Temperaturen die Trainingsintensität am Donnerstag und Freitag runterzufahren, aber natürlich mit Belastungsspitzen.

 Auch die Porträts wurden angefertigt.

Auch die Porträts wurden angefertigt.

Foto: Dirk Freund

Favoriten: Britscho: "Es wird immer Viktoria Köln genannt, das ist auch richtig. Unser zweiter Gegner ist auch gut in der Spur. Aachen, Oberhausen, Rödinghausen — da gibt es einige. Unsere Rolle ist eine Anerkennung für das, was der Verein geleistet hat. Man darf sich dadurch nicht unter Druck setzen lassen."

Spielstil: "Jeder muss sich einbringen, jeder muss gegen den Ball arbeiten — um ihn schnell zu gewinnen", beschreibt Britscho die Ausrichtung.

TV Herkenrath: "Das Team hat einen absoluten Plan, ein gutes Umschaltverhalten und eine gute Zweikampfführung. Jeder weiß, was er tut. Wir haben sie mehrfach gesehen und sind froh, dass wir mit einem Heimspiel starten. Auf dem Kunstrasen dort werden manche Federn lassen. Eine Mannschaft mit einer sehr ausgewogenen Mischung! Wir werden gefordert sein, kämpferisch, läuferisch und spielerisch. Ich erwarte, dass wir alles rauspowern, was in uns steckt, was wir über Wochen und Monate erarbeitet haben. Wenn damm ein Dreier rausspringt, umso schöner", so der Coach. "Wir wollen alle Spiele gewinnen, aber ein ,Muss‘ gegen vermeintlich Kleine ist schon so oft schief gegangen. Dass die Erwartungen im Umfeld da sind, ist schön und auch gut."

 Von li.: Fußballvorstand Manuel Bölstler, Co-Trainer Pascal Bieler und Chefcoach Christian Britscho.

Von li.: Fußballvorstand Manuel Bölstler, Co-Trainer Pascal Bieler und Chefcoach Christian Britscho.

Foto: Dirk Freund

Nummer eins: Wer es wird, steht fest. Britscho: "Wir werden aber erst mit den Jungs darüber sprechen. Fakt ist: Unsere Torleute dürfen Fehler machen, auch in den ersten Spielen - aber natürlich nicht bis zur Winterpause."

Aufstellung: "Es passiert immer was. Es gibt klare Tendenzen. Wir hatten genügend Einheiten. Jeder hatte die Chance, sich zu zeigen. Daniel Hägler ist verletzungsbedingt definitiv nicht dabei, ebenso Peter Schmetz und Len Heinson", kündigt Britscho an.

Rückkehrer: "Wir müssen abwarten, wie sie das Spiel verkraftet haben. Es ist durchaus denkbar, dass einige am Samstag wieder zum Kader gehören. Für Kevin Hagemann gilt das Gleiche wie für alle anderen, wir werden aber mit Sorgfalt rangehen. Es sollte vor so vielen Zuschauern frei aufspielen und sich keine Gedanken machen", erläutert der Coach.

Leverkusen-Spiel: "Viele Dinge, die wir spielen wollen, haben wir in der Vorbereitung durchgezogen — vom Kreisligisten bis zum Bundesligisten. Wir wollen einen aggressiven und attraktiven Fußball spielen. Das gelingt natürlich nicht immer. Der Glaube und der Wille waren in Ordnung", freut sich Britscho.

Vorbereitung: Die Mannschaft sei bereit, so Trainer Christian Britscho. Alle zögen mit — bis hin zum selbstkritischen Verhalten auf dem Platz. "Jeder hat gute Leistungen gebracht. Es waren nur punktuell schwache Minuten in der Vorbereitung. Wir haben die Qual der Wahl. Wir sind froh, aus dem Vollen schöpfen zu können. Ich freue mich, dass es losgeht. Morgen wird das Kribbeln langsam losgehen, noch ist das Spiel von gestern zu frisch."