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Wasserball: Härter geht es kaum

Wasserball : Härter geht es kaum

Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen weilt zu einem mehrtägigen Trainingslager im Vereinsbad der Wasserfreunde am Bendahl.

Wasserball gilt als einer der härtesten Mannschafts-Sportarten weltweit. Frauen bilden da keine Ausnahme. Wasserfreunce-Vize Peter Nocke (60) und Bademeister Lothar Dongus begrüßten das Team am Freitag mit Bundestrainer Milos Sekulic an der Spitze, das sich auf die Qualifikation zur Europameisterschaft 2018 in Barcelona vorbereitet.

Der in Uerdingen lebende Bundestrainer kannte das Alfred Panke-Bad: "Es war für uns wichtig, bei beständigen Wassertemperrturen trainieren zu können." Das war mit 24 Grad im Sport-Kleinod mit Beachvolley-Bolzplatz und zwei Tennisplätzen an der Bendahler Straße garantiert.

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Mit der Härte dieses Sports gehen die Damen total gelassen um. Carmen Gelse, Bochumerin bei Waspo 98 Hannover, Spielerin des Jahres 2013: "Hinterher vertragen wir uns alle wieder." Von der Anlage waren die Damen sofort begeistert und begannen zügig das in diesem Sport übliche Aufwärmprogramm mit Lockerungsübungen im besonders gefährdeten Schulterbereich. Bevor es im Wasser zur Sache ging.

Der SV Neuenhof leistete sich einige Jahre lang eine am Ende zu teure Damen- Bundesliga-Truppe, die derzeit auch nur aus 6 Mannschaften besteht. An die vier deutschen Herren-Meisterschaften der SSF Barmen in den Jahren 1947 und 1949 bis '51 erinnern sich nur noch die Nostalgiker.