Handball-Bundesliga: Wieder gegen die RN Löwen: BHC: Ohne Fontaine, mit Selbstbewusstein

Handball-Bundesliga: Wieder gegen die RN Löwen : BHC: Ohne Fontaine, mit Selbstbewusstein

Geschäftsführer Jörg Föste geht davon aus, dass sich der Umzug des Handball-Bundesligisten Bergischer HC mit dem Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen finanziell lohnt. "Wir werden unsere Umsatzziele für das Ticketing sicher erreichen", sagt er vor dem Duell am Donnerstag (1.

November 2018) ab 19 Uhr im Düsseldorfer ISS Dome.

Zum Ziel, den Unterrang mit 7058 Plätzen auszuverkaufen, fehlen noch rund 1.000 Tickets. Auch die Nachfrage nach Karten für die Partien gegen den VfL Gummersbach (11. November, Uni-Halle) und den THW Kiel (15. November, ISS Dome) ist groß. Ursächlich für den großen wirtschaftlichen Erfolg der Spiele sei vor allem die Mannschaft. "Sie spielt einen spektakulären Handball", lobt der Geschäftsführer — und hofft natürlich auch am Donnerstag auf ein sportliches Fest. Mit 14:6 Punkten steht der BHC auf dem fünften Platz der Handball-Bundesliga so gut da, wie es niemand vor Saisonbeginn erwartet hatte.

Gegen die Rhein-Neckar Löwen steht noch eine "Revanche" an. Im Pokal-Achtelfinale standen die Bergischen gegen den Titelverteidiger und deutscher Meister von 2016 und 2017 in der Klingenhalle kurz vor dem Sieg. Mit 24:24 retteten sich die Gäste in die Verlängerung, in der sie beim 32:29 die Oberhand behielten. "Wir werden viel aus diesem Spiel nehmen und reflektieren, was bei uns gut funktioniert hat", sagt Hinze. "Unser Defensivspiel müssen wir wieder so gut hinbekommen." Das funktionierte vor allem mit Csaba Szücs und Max Darj im Deckungszentrum hervorragend.

Dahinter lieferte Christopher Rudeck im Tor eine seiner besten Saisonleistungen ab. "Unser Plan wird im ISS Dome ähnlich sein, aber wir müssen aus dem Angriff lernen", meint der Coach. "Sowohl im Tempospiel als auch Positionsangriff können wir uns steigern, indem wir die Dinge mehr auf den Punkt spielen." Einige freie Gelegenheiten haben bekanntlich ebenfalls nicht ihr Ziel gefunden.

"Gewinnen wollen wir am Donnerstag auf jeden Fall", betont Hinze. "Aber wenn wir es realistisch sehen, sind die Rhein-Neckar Löwen eine höhere Kategorie als wir." Daher müsse alles passen. Die Hoffnung liegt auch auf einer atemberaubenden Atmosphäre. "In einem Spiel gegen eine solche Topmannschaft kann die Besonderheit der Situation positiv wirken", weiß Hinze. Eine Trainingseinheit im Dome gibt es nicht. "Die Möglichkeit hätte es wohl gegeben. Aber ich habe darauf verzichtet."

Personell ist die Lage beim BHC unverändert. Daniel Fontaine laboriert weiterhin an seiner Adduktorenverletzung, der Rest des Teams ist dabei. Die zurückgekehrten Nationalspieler haben sich keine größeren Blessuren eingefangen.

Drei Tageskassen werden am Donnerstag geöffnet sein. Der Einlass beginnt um 17.30 Uhr. Sollten die Tickets im Unterrang knapp werden, öffnen die Bergischen Löwen einen zusätzlichen Block im Oberrang. "Die Kooperation mit der Sportstadt Düsseldorf hat sehr gut funktioniert. Wir freuen uns jetzt alle auf diesen Höhepunkt", betont Philipp Tychy, Geschäftsführer Marketing. Empfohlen ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Straßenbahn fährt genau bis vor die Tür. Das Fahrticket aus dem Bergischen Land ist Bestandteil der Eintrittskarte und somit nicht mit weiteren Kosten verbunden.

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