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Wuppertaler Linke verteidigen „Heimatpreis“-Vergabe

Lokalpolitik : Linke verteidigen „Heimatpreis“-Vergabe

Die Ratsfaktion der Linken weist Kritik an der Verleihung des Wuppertaler „Heimatpreises“ unter anderem an den Palästinensischen Freundschaftsverein zurück.

Die Landesregierung habe bei Stiftung des Preises ausdrücklich hervorgehoben: „Heimat zu haben, heißt unsichtbare Wurzeln in sich zu tragen – egal, wo ein Mensch herkommt, egal wo sie oder er hingeht. Heimat findet in Nordrhein-Westfalen ihren Ausdruck in einem solidarischen Miteinander in gegenseitigem Respekt voreinander. (…) Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten und sollen zur weiteren – möglichst auch neuen – Mitgestaltung durch Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gesellschaft motivieren.“

Gerd-Peter Zielezinski: „In diesem Sinne betätigt sich auch der Freundschaftsverein. Die Kritiker sollen den Nachweis führen, dass der Verein gegen die Ziele des vom Rat am 11. Mai 2020 einstimmig ausgelobten Heimatpreises arbeitet.“ Die Linke stelle sich damit ausdrücklich gegen den Grünen-Politiker Volker Beck und hinter Oberbürgermeister Schneidewind. Die Ehrung des Vereins sei lange vor den jüngsten Vorgängen um einen jugendlichen Syrer in Hagen erfolgt.

  • Das Logo der landesweiten Aktion, an
    Bewerbungen bis 13. Juni : Wuppertaler Heimat-Preis – die zweite Runde
  • Premiere : Wuppertaler Heimat-Preis 2020: Die Gewinner stehen fest
  • Symbolbild.
    An drei Initiativen : Wuppertaler Heimatpreise 2021 verliehen

Man habe „bei verschiedensten Anlässen, unter anderem nach dem Brandanschlag auf die Barmer Synagoge, deutlich gemacht, dass sie das Existenzrecht der hier lebenden Jüdinnen und Juden immer verteidigen wird“.