Quereinsteiger Stefan Mageney möchte für die SPD in den Landtag

Wuppertal / Düsseldorf · Das ist eine überraschende Bewerbung: Beim SPD-Parteitag, der am 25. April 2026 über die Neubesetzung von zwei Wuppertaler sozialdemokratischen Landtagsmandaten entscheidet, wird sich „von draußen“ der Wuppertaler Stefan Mageney für den Wahlkreis Wuppertal-Ost den Parteitagsdelegierten zur Wahl stellen.

Bei der Verleihung der Bundesverdienstmedaille im Januar: Stefan Mageney mit seiner Frau Jutta Küster-Mageney.

Foto: Bettina Osswald

Der 58-jährige Mageney ist Hochschuldozent für Wirtschafts-Psychologie, Rocksänger – und Initiator der seit 2005 existierenden Benefiz-Konzertreihe „Wuppertal hilft!“. Für dieses Engagement, bei dem seither insgesamt 545.000 Euro für zahlreiche gute Zwecke zusammenkamen, wurde Mageney im Januar mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

Stefan Mageney ist seit 2018 Mitglied der SPD. Er sagt im Gespräch mit der Rundschau: „Mein Engagement war bisher gesellschafts- und nicht parteipolitisch. Ich glaube, dass ich im Landtag viel für Wuppertal bewegen kann.“ Die Landtagswahl in NRW findet am 25. April 2027 statt.

Über Stefan Mageneys Bewerbung als Quereinsteiger entscheiden die Wuppertaler SPD-Parteitagsdelegierten in drei Wochen. Die Neubesetzung ist nötig, da die bisherigen Landtagsabgeordneten Josef Neumann und Andreas Bialas nicht mehr antreten.

(sts)