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Junge Liberale sprechen sich gegen Seilbahn-Bau in Wuppertal aus

Abstimmung : Junge Liberale: „Nein“ zur Seilbahn

Die Jungen Liberalen (JuLis) in Wuppertal sprechen sich dafür aus, beim Ratsbürgerentscheid zur Seilbahn mit „Nein“ zu stimmen. Sie sei „nicht Teil einer wirklich zukunftsfähigen Mobilität“, so Kai Wagner, Vorsitzender der FDP-Nachwuchsorganisation.

Zwar sei der Ratsbürgerentscheid an sich die richtige Entscheidung. Dieser habe eine breite, öffentlich geführte Debatte gefördert. Wagner: „Wir glauben jedoch, auf der Basis der geführten Diskussion, dass der technologische Fortschritt unsere Mobilität unglaublich verändern wird. Das autonome Fahren und Themen wie Schwarmmobilität werden gerade Realität. Die Antwort auf solche Entwicklung kann unserer Ansicht nach einfach keine Seilbahn sein.“

Wuppertal müsse den Anspruch haben, Deutschlands innovativste Stadt zu werden. „WSW und Politik müssen nun die Voraussetzungen schaffen, dass dies Realität wird und in den nächsten Jahren die ersten Schwarmmobile durch die bergische Region fahren“, erklärt Wagner

Robin Hölter. Foto: JuLis

Der stellvertretende Juli-Vorsitzende Robin Hölter ist zudem der Meinung, dass „die de facto erfolgende Wertminderung privater Grundstücke in keinem Verhältnis zum absehbaren Nutzen einer Seilbahn“ stehe: „Ein derartiger Eingriff ins Eigentum der Bürgerinnen und Bürger wäre nur gerechtfertigt, wenn dieses Infrastrukturprojekt für die Zukunft der Stadt absolut unvermeidbar wäre. Das Vorantreiben eines Prestige-Projekts für Stadt und Universität hingegen reicht dafür einfach nicht.“