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Verein „Tatort – Straßen der Welt“ hilft diskret - auch in Wuppertal

Verein „Tatort – Straßen der Welt“ : Wichtige Hilfe – ganz unauffällig und diskret

„Wenn bei der Einschulung der Ranzen nicht mithalten kann, ist das Kind unten durch“ – das sagt Joe Bausch, Gerichtsmediziner des „Tatort“ aus Köln. „Es werden immer mehr, die das trifft“, ergänzt Holger Poensgen, Lehrer am Berufskolleg Kohlstraße.

Beide sind aktiv für die Aktion „Wir starten gleich – Kein Kind ohne Schulranzen“, die 2012 aus dem von Bausch und seinen Schauspielerkollegen Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt gegründeten Hilfsverein „Tatort – Straßen der Welt“ entstand und deutschlandweit gezielt bedürftigen Kindern die Erstausstattung zum Schulbeginn sponsert.

Bausch und Poensgen konnten sich jetzt über eine 5.000-Euro-Spende spenden, die Susanne Schweitzer, Leiterin der Wuppertaler Ikea-Filiale, mit Marketingmanagerin Katja Heye im Beisein von Oberbürgermeister Andreas Mucke überreichten. Geld, das Poensgen als lokaler Koordinator der Aktion gut gebrauchen kann: „Aus den Kitas erfahren wir, wo Handlungsbedarf besteht. Wir haben 2016 in Wuppertal mit 70 Ranzen angefangen, im vergangenen Jahr waren es schon fast 200. Aktuell liegen wir bei 289. Ohne Spenden wäre das unmöglich.“

Oberbürgermeister Mucke, Schirmherr des Wuppertaler Projektes, lobte das Engagement von Pönsgen – wie auch den Hinweis von Bausch, dass die Übergabe der Schultornister immer recht still verlaufe: „Wir übergeben ganz diskret, so dass die Kinder glauben, ihre Eltern hätten ihnen den Schulranzen ermöglicht.“