Studie des Landes NRW Befragung zu Sicherheit und Kriminalität in Wuppertal

Wuppertal · Bürgerinnen und Bürger in Wuppertal erhalten in der kommenden Woche möglicherweise Post vom Land NRW. Sie werden gebeten, an einer Befragung zu Sicherheit und Kriminalität in der Stadt teilzunehmen.

NRW-Innenminister Herbert Reul (re.) im Gespräch mit Wuppertals Polizeipräsident Markus Röhrl.

Foto: Christoph Petersen

Im Rahmen der über den Fonds für die Innere Sicherheit der Europäischen Union kofinanzierte Studie haben 20.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, ihre persönlichen Erfahrungen mit Kriminalität schildern und Angaben zu ihrem Anzeigeverhalten sowie ihrem Sicherheitsgefühl zu machen. Zudem besteht auch die Gelegenheit, die Arbeit der Polizei zu bewerten.

Der Startschuss für die aktuelle Erhebungswelle, die auf einer ersten (2020) und zweiten (2024) Befragung aufbaut, ist bereits gefallen: Die ersten Ankündigungsschreiben sind verschickt. Sie dienen dazu, die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger über die Studie zu informieren. Ab dem 27. April 2026 werden dann die Fragebögen sowie ein Begleitschreiben mit Bearbeitungshinweisen übermittelt.

Herbert Reul (Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen) bittet alle angeschriebenen Jugendlichen und Erwachsenen aus Wuppertal teilzunehmen: „Wir wollen erneut wissen: Wann und wo fühlen Sie sich besonders unsicher oder wie schätzen Sie die Arbeit der Polizei ein? Das, was die Menschen umtreibt, lässt sich nicht in Statistiken einfangen.“

Und weiter: „Gerade die gefühlte Sicherheit wirkt sich besonders stark auf den Alltag aus. Deswegen ist es wichtig, Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Das machen Sie dann stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Durch Ihre Rückmeldung können wir Stellschrauben unserer Arbeit auch an den richtigen Stellen nachjustieren. Deswegen: Machen Sie mit und helfen Sie uns, die Sicherheit in unserem Land weiter zu stärken!“

Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff: „Sollten Sie ein solches Schreiben erhalten, nehmen Sie sich bitte die Zeit und machen Sie Ihre Angaben. Wuppertal ist die Heimat von mehr als 364.000 Menschen, in deren Vertretung Sie einen sinnvollen Beitrag leisten können. Ich danke Ihnen für Ihre Mithilfe.“

Dezernent Gunnar Ohrndorf, der den Bereich Sicherheit und Ordnung kommissarisch verantwortet: „Sicherheit geht uns alle an – und wir können präventiv dafür etwas tun. Die Befragung liefert uns wertvolle Erkenntnisse jenseits der reinen Kriminalstatistik. Diese Daten sind die Basis für gezielte Präventionsmaßnahmen und eine sichtbare Präsenz genau dort, wo die Bürgerinnen und Bürger Schutz und Unterstützung benötigen“, ergänzt.

Weitere Informationen finden sich auf der Website des Bundeskriminalamts.