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Baustellen in Wuppertal an Brücken, Treppen und Stützmauern laufen planmäßig

Trotz Corona-Krise : Baustellen an Brücken, Treppen und Stützmauern laufen planmäßig

Die städtischen Baustellen in Wuppertal an den Ingenieurbauwerken (Brücken, Treppen und Stützmauern) laufen unter erhöhten Hygienemaßnahmen, die von den jeweiligen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren überwacht werden, planmäßig weiter. Solange bei den tätigen Baufirmen keine Quarantänemaßnahmen durch die Gesundheitsämter verhängt werden, kann weitergearbeitet werden.

Abdichtung Westkotter Viadukt

Im zweiten Bauabschnitt laufen hier auf der Nordseite die Betonarbeiten zur Herstellung der Stahlbetonplatte, die das historische Bauwerk vor eindringendem Wasser schützen soll. Zuvor musste auf der Nordostseite eine marode Stützmauer mit erheblichem Aufwand abgebrochen und durch eine massive Stahlbetonkonstruktion ersetzt werden.Nach dem Aushärten des Betons wird die eigentliche Abdichtung noch auf den Beton aufgebracht und diese mit Gussasphalt geschützt. Nach Abschluss der Anschlussarbeiten an den vorhandenen Geh- und Radweg und der Geländermontage kann der Verkehr auf der Nordbahntrasse wieder uneingeschränkt fließen. Dies wird voraussichtlich Ende Mai / Anfang Juni der Fall sein.

Sanierung Brücke Germanenstraße

Nachdem mit der Sanierung der alten, denkmalgeschützten Gewölbebrücke über die Germanenstraße im Spätherbst 2018 mit den Arbeiten zur Abdichtung des Brückenbogens oben begonnen wurde und die Straße im November 2019 nach einer ca. dreimonatigen Sperrung und erfolgreicher Mauerwerkssanierung unten im Wesentlichen abgeschlossen war, sind nun auch die letzten Restarbeiten im April erledigt worden. Die Geländer an den Flügelwänden sind aufgestellt worden und der Graben hinter den Flügelwänden, der für die Erneuerung der Kopfbalken erforderlich war, ist nun wieder verfüllt.

Ersatzneubau Stützmauer Saarbrücker Straße

Das neue Geländer ist als letzte wesentliche Arbeit montiert und die Arbeiten an der Stützmauer sind somit bis auf kleinere Restarbeiten in der kommenden Woche abgeschlossen, so dass die Sperrung der Straße früher als geplant wieder aufgehoben werden kann. Ursprünglich waren die Arbeiten bis Ende Juli dieses Jahres angesetzt.

Stützmauersanierung Beyenburger Freiheit

Die Verfugung des historischen Natursteinmauerwerks vor der Klosterkirche musste fast komplett erneuert werden, damit die Mauer auch weiterhin für die nächsten Jahrzehnte standsicher bleibt. Dies bedingte eine aufwendige Einrüstung am Steilhang; zudem musste die eigentliche Verfugung in mühevoller Handarbeit erledigt werden. Die Arbeiten werden bis zum 9. Mai 2020 abgeschlossen.

Felssicherung Gernotstraße

Die Stützmauer besteht im Wesentlichen aus „blankem“ Felsen, der zum Schutz des Verkehrs mit mehreren Schichten Spritzbeton gesichert wird, um zu verhindern, dass durch Verwitterung gelöstes Steinmaterial herabfällt. Die erste Sauberkeits-Schicht ist nun auf kompletter Fläche aufgebracht, die nächste Schicht – im Unterschied zu der vorangegangenen mit Bewehrung - wird ab der nächsten Woche aufgetragen.

Sanierung Treppe Heidter Berg

Die maroden Stufen der beiden oberen Treppenläufe wurden komplett abgetragen und das alte Geländer entsorgt. Die Gründung für die Stufen wurde erneuert und neue Keilstufen verlegt. Voraussichtlich in der Woche ab dem 11. Mai.2020 wird dann noch das neue Geländer installiert, so dass die Treppe im oberen Bereich nach der Sanierungsmaßnahme wieder uneingeschränkt verkehrssicher begangen werden kann.

Kuhler Viadukt 6. Bauabschnitt

Die Sanierungsarbeiten an der Nordseite des Kuhler Viadukts in einem 80m langen Bereich finden weiterhin planmäßig statt. Die Sanierung erfolgt durch Steinaustausch und Neuverfugung an den Stellen, an denen in dem 140 Jahre alten Bauwerk Steine und Fugen lose oder stark verwittert sind. Die Arbeiten werden voraussichtlich im September fertiggestellt. Zur Einhaltung der Hygienebestimmungen wurde der Arbeitsbereich auf dem Hängegerüst mittels Folien in zwei separate Bereiche getrennt, in welchen sich jeweils maximal zwei Beschäftigte aufhalten.