Auf der ASTA-Ebene ME 4 treffen sich Beschäftigte sowie Studentinnen und Studenten am Vormittag zum Streikfrühstück. Gegen 12 Uhr startet ein Demonstrationszug zum Rektorat.
Hintergrund sind die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder, die Mitte Januar ohne ein verbindliches Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen waren. „Betroffen sind bundesweit auch mehr als eine Million Arbeitnehmende an Hochschulen und rund 300.000 studentische Beschäftigte, denen die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) weiter einen Tarifvertrag verweigert“, so die GEW.
Dies treffe „insbesondere diejenigen, die das System tragen und gleichzeitig wenig Sicherheit haben – wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrbeauftragte und studentische Beschäftigte. Allein in Nordrhein-Westfalen arbeiten 33.000 studentische Beschäftigte ohne Tarifvertrag.“
Die vom Landtag beschlossenen Kürzungen verschärften, do sie GEW, die Situation in NRW zusätzlich: „Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen plant, die Grundfinanzierung der Hochschulen ab diesem Jahr um rund 120 Millionen Euro zu reduzieren. Die Einsparungen entsprechen fast dem gesamten Jahresbudget der Universität Siegen und gefährden Ausbildungsqualität und Forschungsfähigkeit.“
Man protestiere „gegen drohenden Reallohnverlust und Befristungswildwuchs“. Die Gewerkschaften fordern „eine bedarfsgerechte Ausfinanzierung der Hochschulen und des Studiums, finanzielle Sicherheit für Studierende und eine faire Bezahlung für alle in der Wissenschaft Beschäftigten. Das gemeinsame Ziel: gute Arbeit und gutes Studium für alle!“