Briefe von Leserinnen und Lesern „Grenzt an einen Schildbürgerstreich“

Wuppertal · Betr.: Probleme bei Terminvergabe für Führerscheinumtausch

Symbolbild.

Foto: Rundschau

Im Herbst 2025 erfuhr ich zufällig aus dem Radio, dass ich meinen Führerschein im Zuge der EU-weiten Fälschungssicherheit und der einheitlichen Erfassung aller Führerscheine umzutauschen habe. Seit dem 14. November 2025 versuche ich, einen Termin bei der Führerscheinstelle in Wuppertal zu erhalten. Mein Führerschein hätte bereits bis zum 19. Januar 2026 umgetauscht sein müssen.

Ich bin täglich von Montag bis Freitag um 6:30 Uhr im Büro. Der Klick auf die Führerscheinstelle über die Webseite der Stadt ist bereits zu einer Art Ritual geworden. Tatsächlich gibt es nur eine einzige Information: Rotes, dreieckig umrandetes Ausrufezeichen mit den Worten: Keine freien Termine. Seit 15. November 2025. Und dies bei fast täglicher Überprüfung – außer am Wochenende.

Jetzt denken einige vermutlich: „Warum ruft dieser Bürger und Steuerzahler denn nicht an? Man kann Termine doch auch telefonisch vereinbaren?“ Nein, kann man nicht, da zu keinem Zeitpunkt der Hörer auf der anderen Seite der Leitung abgenommen wird.

Für mich grenzt dies an einen Schildbürgerstreich und ich werde – im Falle einer Strafe – die entstehenden Kosten an die Stadt Wuppertal weiterleiten.

Jens Finkenbusch

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