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Architektur-Preis: Wuppertaler Studentin gewinnt

„3. Urban Mining Student Award“ : Architektur-Preis: Wuppertaler Studentin gewinnt

Der Entwurf eines „Fliegenden Klassenzimmers“, dessen Einsatz als Interimsschule auf drei Grundstücken im Raum Köln flexibel nachgewiesen werden musste – das war die Aufgabe des „3. Urban Mining Student Awards“. Insgesamt 20 Teams beteiligten sich an dem bundesweit offenen Wettbewerb. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören auch Studierende der Bergischen Universität.

Der erste Preis, dotiert mit 1.500 Euro, wurde gleich zweimal vergeben und ging an Jan Matthies und Andrea Santos vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie an Lena Luise Heuser von der Bergischen Universität Wuppertal (BUW). Fünf Anerkennungen mit je 100 Euro Preisgeld gingen an Viola Winterstein und Hannah Hopp (KIT), Johanna Hörniß (BUW), Sebastian Reitemeyer und Annika Hopster (FH Münster), Laura Ganz und Pia Thissen (KIT) sowie Adrian Üffing (Universität Kassel).

Für die feierliche Preisverleihung kamen die Teilnehmenden, die Jury und das Organisationsteam in einem digitalen Format zusammen. Die Studierenden präsentierten ihre Ideen und bekamen im Anschluss Feedback von der Jury. „Natürlich hätten wir uns lieber live mit den Preisträgerinnen und Preisträgern gefreut, aber Corona zeigt uns in vielen Bereichen, dass es auch anders gehen muss und kann“, so Mitinitiatorin und Jurorin Anja Rosen vom Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde der Bergischen Universität Wuppertal zum Abschluss der Veranstaltung.

Der Wettbewerb war zum dritten Mal von der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit dem Generalplaner „agn Niederberghaus & Partner GmbH“ und dem Verein „Urban Mining“ ausgelobt worden. Der Award zeichnet Konzepte, Ideen und Strategien zur Förderung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft aus. Er prämiert Entwürfe und Konstruktionen für Neubauten, Umbauten und Erweiterungen unter besonderer Berücksichtigung der Umwelt- und Ressourcenschonung. Die angehenden Architektinnen und Architekten sollen unter anderem auf die Wiederverwendung gebrauchter Bauteile, eine mögliche Um- und Weiternutzung sowie einen geringen Flächen- und Wasserverbrauch achten.

Die Idee zu dem Award stammt von den Architektinnen Prof. Annette Hillebrandt und Anja Rosen vom Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde der Bergischen Universität.