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Arbeitslosigkeit in Wuppertal steigt deutlich an

Quote jetzt bei 8,7 Prozent : Arbeitslosigkeit steigt deutlich an

In Wuppertal waren Ende Januar 15.952 Menschen arbeitslos gemeldet. Nach Angaben der Agentur für Arbeit waren das 1.273 (8,7 Prozent) mehr als im Dezember. Die Quote stieg auf 8,7 Prozent. Im Januar 2019 lag sie noch bei 8,2 Prozent.

4.150 Personen meldeten sich im Januar neu oder erneut arbeitslos, 2.896 Menschen fanden einen Job. „Die Arbeitslosigkeit ist in Wuppertal im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent angestiegen. Der Anteil der ausländischen Arbeitslosen ist um 10,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Januar 2019 um 12,6 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosigkeit entwickelt sich in den Rechtskreisen unterschiedlich. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit im Bereich des SGB III um 17,8 Prozent angestiegen, im Bereich des SGB II – also der Grundsicherung - um 1,9 Prozent“, so Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Gesucht werden momentan in Wuppertal Fachkräfte und Helfer in folgenden Berufsbereichen: in der Altenpflege, in der Kraftfahrzeugtechnik, im Bereich der Büro- und Sekretariatskräfte; in der Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, in der Lagerwirtschaft, im Bereich der medizinischen und zahnmedizinischen Fachangestellten, in der Lagerwirtschaft, in der Metallbearbeitung, in der Kindererziehung und -betreuung, als Buskraftfahrer und im Dialogmarketing. Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 28.598 Personen. Das sind 264 Personen weniger als im Vormonat, und 105 Menschen oder 0,4 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.