Leserbrief „Eine überaus bedenkliche Perspektive“

Betr.: Moschee-Neubaupläne an der Gathe

 Symbolbild.

Symbolbild.

Foto: Rundschau

Unbeeindruckt von jedem kritischen Einwand und den zunehmend antidemokratischen Entwicklungen in der Türkei gehen die Stadtverantwortlichen zielstrebig auf den Bau der Moschee an der Gathe unter Federführung der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ zu.

Diese Organisation ist dem türkischen Staat und seinem Präsidenten direkt unterstellt, ihre Imame werden vom türkischen Staat bezahlt.

Offensichtlich ist, dass damit jahrzehntelanges stadtentwicklungspolitisches Versagen unter Preisgabe bislang als grundlegend geltender Werte „korrigiert“ werden soll. Eine überaus bedenkliche Perspektive.

Armin Brost

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