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Bürgerticket: Mit allen Mitteln dagegen wehren

Bürgerticket : Mit allen Mitteln dagegen wehren

Betr.: Bürgerticket

Ich werde mich mit allen Mitteln, die in unserer Demokratie zur Verfügung stehen, gegen ein Bürgerticket wehren.

Ich wohne in Barmen citynah, kann die Innenstadt ohne Probleme fußläufig erreichen, verfüge über einen umweltfreundlichen Motorroller und einen Pkw, den ich in der Stadt sehr selten benutze, eigentlich nur dann, wenn es absolut erforderlich ist und es um größere Einkäufe geht.

Soll ich in Zukunft als 71-Jähriger meine Getränkekisten mit den WSW befördern oder meiner Ehefrau mit dem G im Behindertenausweis (G wie gehbehindert) zumuten, zu Haltestellen zu gehen, um dort auf ständig verspätete Busse und Bahnen zu warten?

Ein alter deutscher Rechtsgrundsatz lautet: Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.

Ich brauche den ÖPNV nicht. Für meine wenigen Fahrten im Jahr wäre es günstiger, ein Taxi zu nehmen, als monatlich 50 oder mehr Euro für dreckige, meist unpünktliche, oft überfüllte, nicht klimatisierte Busse und Bahnen mit häufig unfreundlichen Fahrer/innen abzudrücken.

Dieter Hopf