1. Leser

Leserbrief: Ein wichtiger Entwicklungsimpuls

Leserbrief : Ein wichtiger Entwicklungsimpuls

Betr.: BUGA-Diskussion

Die Mittel, die einer Stadt zu ihrer Entwicklung zur Verfügung stehen, sind stark abhängig davon, was die Stadt plant – und vor allem, wie sie plant.

Fördermittel werden im Wettbewerb der Städte und Kommunen von Land und Bund nur dann bewilligt, wenn Förderanträge gestellt werden und wenn diese gewisse Kriterien erfüllen. Geprüft wird die konzeptionelle Qualität, die Frage, ob Maßnahmen in ein schlüssiges Gesamtkonzept eingebunden sind, und nicht zuletzt, ob die Öffentlichkeit bei der Konzeptfindung beteiligt wurde.

Wuppertal hat hier in den vergangenen Jahren dazugelernt. Die in der „Qualitätsoffensive Innenstadt“ erarbeiteten Konzepte erfüllen die oben genannten Kriterien und Förderung in Millionenhöhe wurde bewilligt. Die Projekte sind in den übergeordneten Masterplan für ganz Wuppertal eingebunden.

Das Projekt BUGA 2031 ist sicher noch nicht perfekt, das Konzept der Machbarkeitsstudie sicher in vielen Aspekten verbesserungsfähig. Und die BUGA ist sicher auch nicht das einzige Projekt, das in Wuppertal wichtig ist.

  • Symbolfoto.
    Gespräche zur BUGA 2031 : Noch vier Termine bis Ende Mai
  • Die Bürgerinnen und Bürger haben die
    Bürgerinitiative „BUGA-SO-NICHT“ : „Auf Jahrzehnte mit Konsequenzen einer BUGA leben“
  • Das Konzept des Premium-Radwegs.
    Bürgerverein Hochbarmen : „Viel Rückenwind für Konzept einer BUGA plus“

Aber dies sind keine Argumente, beim bevorstehenden Bürgerentscheid gegen die BUGA zu votieren. Bei einer Entscheidung der Bürger gegen die BUGA 2031 blieben die vielfältigen Chancen dieses, für Deutschlands grünste Großstadt so wichtigen Entwicklungsimpulses ungenutzt. Die für die BUGA verfügbaren Fördermittel gingen verloren.

Nur qualitätvolle Projekte und Konzepte können Fördermittel für die Stadtentwicklung Wuppertals generieren.

Ich meine, Wuppertal ist förderwürdig. Ob unsere Stadt auch förderfähig ist, entscheiden im Hinblick auf die BUGA 2031 nun die Bürger und Bürgerinnen.

Markus Rathke, Architekt, 1. Vorsitzender BDA Wuppertal