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Sondernutzungsgebühren für Bücher-Auslagen: Drohende Ladenschließung

Sondernutzungsgebühren für Bücher-Auslagen : Drohende Ladenschließung

Betr.: Sondernutzungsgebühren für Bücher-Auslagen, offener Brief an die Mitglieder des Rates der Stadt Wuppertal

In schwerer Sorge wende ich mich an den Rat der Stadt.

Ich betreibe im Zentrum von Elberfeld seit nun 18 Jahren das Antiquariat „Bücherkiste“, Rommelspütt 13. Am 5. November 2021 erhielt ich vom Ressort 104.12 die Rechnung für die Sondernutzungserlaubnis (474,00 Euro) meiner Buchauslagen vor dem Geschäft.

Auf meinen Protest mit der Argumentation, die Gebühren für die Gastronomie wären – coronabedingt – aufgehoben, warum nur muss ich weiter zahlen, erhielt ich von der Ressortleitung den abschlägigen Bescheid mit der Begründung, das Ressort könne sich nicht über einen Ratsbeschluss hinwegsetzen.

Daher bitte ich Sie, den Ratsbeschluss zu einer Freistellung von den Sondernutzungsgebühren auch auf mein Ladengeschäft auszudehnen, da ich ohne die Bücherkisten vor dem Laden das Geschäft schließen müsste.

Bei Umsatzeinbußen von monatlich etwa 25 Prozent seit Jahresbeginn entgehe ich knapp der Soforthilfe III, die ja erst ab 30 Pozent greift.

Die Gebühren werde ich gezwungenermaßen unter Vorbehalt termingerecht überweisen.

Thomas Hardenburg