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Von-der-Heydt-Museumsdirektor ausgezeichnet: Finckh mit französischem Kulturorden geehrt

Von-der-Heydt-Museumsdirektor ausgezeichnet : Finckh mit französischem Kulturorden geehrt

Im Rahmen der Preview zur Ausstellung "Weltkunst — Von Buddha bis Picasso: Die Sammlung Eduard von der Heydt" (29. September 2015 bis 28. Februar 2016) ist Dr. Gerhard Finckh,Direktor des Von der Heydt-Museums Wuppertal, mit dem Chevalier de l‘Ordre des Arts et Des Lettres ausgezeichnet und somit zum Ritter des Ordens für Kunst und Literatur ernannt worden.

Der Orden gehört zu den vier ministeriellen Orden der Französischen Republik und stellt somit eine der bedeutendsten Ehrenauszeichnungen dar. Botschafter Philippe Etienne: "Gerhard Finckh erhält die Auszeichnung eines Ritters im französischen Orden für Kunst und Literatur. Diese Auszeichnung erhält er für seine Großzügigkeit, seine Unnachgiebigkeit und seine Leidenschaft, die sein Engagement für die Kunst bestimmen. Ganz besonders ist hierbei seine Liebe zur französischen Malerei hervorzuheben, die er gerne mit anderen Menschen teilt. Gerhard Finckh tritt nicht nur als anerkannter Kunsthistoriker, Kritiker und wagemutiger Kurator in Erscheinung. Vor allem verteidigt er Kultur mit ihren vielfältigen Gesichtern und ist ein Wegbereiter für neue Pfade. Er versteht es, der französischen Kultur in Deutschland zu einzigartiger Sichtbarkeit zu verhelfen. Dafür ist Frankreich ihm zu tiefem Dank verpflichtet."

Finckh, der seit 2006 das Von der Heydt-Museum Wuppertal leitet, freut sich über die Auszeichnung: "Ich fühle mich geehrt und nehme den Orden gerne im Namen meiner Mitarbeiter und der Mäzene und Förderer des Von der Heydt-Museums an. Nur mit einem motivierten Team schaffen wir es, solche großen Ausstellungen zu realisieren. Mit Frankreich verbindet mich eine langjährige Beziehung. Durch die Kontakte, die ich seit Jahren mit den dortigen Museen pflege, gelingen immer wieder schöne Kooperationen, vor einigen Jahren mit dem Musée Marmottan Monet in Paris, mit dem Musée des Beaux-Arts in Besançon oder zuletzt mit dem Musée des Beaux-Arts in Reims für die Ausstellung ,Menschenschlachthaus‘."