"Er ist wie ein kleiner Justin Bieber"

Rückblick aufs 33. Schülerrockfestival: "Er ist wie ein kleiner Justin Bieber"

33. Auflage, 3.000 Zuschauer und Stimmung wie bei den ganz Großen. Ein Rückblick auf das Schüler-Rockfestival. Übrigens, am Samstag geht es direkt weiter in der Unihalle, und zwar mit der großen Benefiz-Gala "Wuppertal hilft!

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Samstag, 2. Februar 2019: Die Unihalle auf dem verschneiten Grifflenberg ist prall gefüllt. In den ersten Reihen vor der Bühne drängen sich weibliche Teenies und werfen Luftballons und Konfetti. Mit ihrem lautem Gekreische übertönen sie fast die zahlreichen Bands aus unterschiedlichen Genres zwischen Pop, Rap und Heavy-Metal.

Zu den bekanntesten Künstlern auf der Bühne gehört Headliner Horst Wegener mit seiner Band "Die Kapelle". Der 21-Jährige Rapper aus Wuppertal, der nach seinem Großvater benannt wurde, hat kürzlich eine EP mit dem Titel "Mein Name ist Horst" veröffentlicht und ist nach seinem Auftritt begeistert von der Stimmung: "Ich habe zwar sonst eher eine ältere Zielgruppe, aber ich habe sehr viel Energie von den Teenagern gespürt."

Einer der Headliner: Horst Wegener und die Kapelle. Foto: Jan Turek

Die drei Mitglieder der Band "Til" — einem weiterer Headliner des Festivals — haben sich bereits vor 14 Jahren, als Fünfjährige, im Kindergarten kennengelernt und gehören zu den Bands, bei denen die Fans am lautesten kreischen: "Wir sind megadankbar für die Zuhörer, die heute teilweise sogar aus Berlin angereist sind", erzählt Sänger Dennis.

Lautstark geschrien wird auch beim Auftritt von "The Cube", dem Gewinner des WSW-Studiopreises. In der ersten Reihe stehen dabei Ilayda Gül und ihre Freundin Vivien Knopp. Ilayda erklärt ihre Begeisterung — vor allem für Sänger Daniele: "Sein Talent, gleichzeitig so gut singen und Gitarre spielen zu können, das hat nicht jeder." Und Vivien findet: "Er ist wie ein kleiner Justin Bieber."

Von so viel Bestätigung ist der 17-jährige Daniele, der an diesem Abend beim Meet and Greet nach dem Auftritt einige Autogramme schreiben muss, ziemlich euphorisiert: "Wir sind total begeistert. Es war mega, mega geil. Es waren auf einmal so viele Leute und ich wusste selbst nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich habe mich total gefreut. Die ganzen Endorphine..."

Ähnlich begeistert sind auch die 13-jährigen Sophie Birkenstock und Jule Kionka, die zum ersten Mal das Schüler-Rockfestival besuchen: "Es macht mega Spaß, die Stimmung ist super und wir werden im nächsten Jahr wieder kommen", sind sich die beiden einig.

Über die positive Resonanz freut sich auch Organisator Kalle Waldinger, der das Festival seit 33 Jahren auf die Beine stellt: "Ich sehe nur glückliche Gesichter und die Jugendlichen bedanken sich überschwänglich bei mir, dass die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder toll war."

Am Samstag (9. Februar) geht es um 19 Uhr in der Uni-Halle mit dem nächsten lokalen Musik-Großereignis weiter: Bei der elften Auflage von "Wuppertal hilft!" stehen 18 Künstler und Bands zu Gunsten des Frauenhauses auf der Bühne. Alle Infos unter wuppertal-hilft.de.

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