1. Wirtschaft

Wuppertaler Unternehmen Schmersal erhält 10.000 Euro vom LVR​

Betriebliches Eingliederungsmanagement : Schmersal erhält 10.000 Euro vom LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat die Wuppertaler K. A. Schmersal GmbH & Co. KG am Freitag (8. Juli 2022) mit einer Prämie in Höhe von 10.000 Euro für ihr vorbildliches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ausgezeichnet.

Die gemeinsame Grundlage zur Durchführung von BEM-Verfahren stellt eine Gesamtbetriebsvereinbarung zum BEM dar. Die Jury des LVR-Inklusionsamtes haben vor allem die Einleitung und Umsetzung von Maßnahmen und betrieblichen Angeboten zur Eingliederung sowie das BEM-Team überzeugt.

„In der Gesamtbetriebsvereinbarung wird neben dem Ablauf des Verfahrens insbesondere auf die Einleitung der Maßnahmen eingegangen, wobei beispielhaft Möglichkeiten genannt werden, die als Maßnahme im Rahmen des BEM in Betracht gezogen werden können. Dies bietet Transparenz gegenüber den BEM-Berechtigten und macht das Verfahren anschaulicher“, heißt es in der Begründung. „Zudem enthält die Gesamtbetriebsvereinbarung einen eigenen Paragrafen, der die Zusammensetzung des Teams erläutert. Auch bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden mit einer Schwerbehinderung liegt das Unternehmen mit rund acht Prozent über der gesetzlichen Quote von fünf Prozent.

Christoph Beyer (Leiter des LVR-Inklusionsamtes): „Ihre Bewerbung hat die Jury des LVR-Inklusionsamtes auf ganzer Linie überzeugt, unter anderem weil Ihr BEM-Verfahren durch eine hohe Transparenz geprägt ist. Sie sorgen dafür, dass Ihre Mitarbeitenden ausführlich über die Angebote Ihres Betrieblichen Eingliederungsmanagements informiert sind und kümmern sich präventiv um die Arbeitsfähigkeit und Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden. Dieses zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Handeln – von dem alle profitieren – zeichnet der LVR gerne aus.“

  • Die Tagungspräsidentin, Professor Dr. Eva Wardelmann
    Forschungsarbeiten zu neuer Röntgentechnik : Helios-Wissenschaftler mit Virchow-Preis geehrt
  • Symbolfoto.
    Zeugen gesucht : Busfahrerin in Oberbarmen niedergeschlagen
  • OB Uwe Schneidewind (li.) und Chris
    Chinesischer Pharmakonzern : WuXi will in Wuppertal wachsen

Christiane Dogantzis (Personalabteilung Schmersal): „Für uns ist es wichtig, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer schweren Krankheitslage zu unterstützen und ihnen in dieser belastenden Situation unsere Wertschätzung zu zeigen. Menschen Wertschätzung entgegenzubringen, gehört zu den zentralen Unternehmenswerten von Schmersal. Ziel unseres BEM-Verfahrens ist es, dem Beschäftigten die Rückkehr an den Arbeitsplatz durch verschiedene individuelle Maßnahmen zu erleichtern, eine erneute Erkrankung aufgrund derselben Ursachen vorzubeugen und so den Arbeitsplatz zu erhalten. In Zeiten des akuten Fachkräftemangels zahlt sich das nicht zuletzt auch für das Unternehmen aus.“

Die K. A. Schmersal GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Wuppertal ist ein weltweit tätiger Hersteller von Sicherheits-Schaltgeräten und -Systemen. Darüber hinaus entwickelt und fertigt das Unternehmen, das in der zweiten und dritten Generation von der Gründerfamilie geleitet wird, Schaltgeräte für die Industrieautomation und die Aufzugtechnik. Es bestehen ein gewählter Betriebsrat, eine gewählte Schwerbehindertenvertretung sowie eine gewählte Jugend- und Auszubildendenvertretung.