Foucaultsches Pendel in der City-Kirche: Uni hält Vorträge

Foucaultsches Pendel in der City-Kirche : Und sie dreht sich doch ...

Zu Ehren des französischen Physikers Léon Foucault hängen Physiker der Uni in der Elberfelder City-Kirche ein Pendel auf und laden für Montag (16. September 2019) ein, die Drehung der Erde im Experiment zu erleben.

„Kommen Sie zu sehen, wie sich die Erde dreht, kommen Sie ins Pantheon!“ Mit diesen Worten lud der französische Physiker Léon Foucault im Jahr 1851 die Pariser ein, am ersten Experiment teilzunehmen, das auf direkte Weise durch die Schwingungen eines 67 Meter langen Pendels die Eigenrotation der Erde demonstrierte.

„Das Pendel in der Elberfelder City-Kirche ist zwar nur knapp 7 Meter lang und 5 Kilo schwer, aber auch damit ist es möglich, die Drehung der Pendelebene und somit die Erddrehung zu demonstrieren“, betonen die Wuppertaler Physiker Professor Dr. Christian Zeitnitz und Professor Dr. Johannes Grebe-Ellis. Anstelle der Spur im Sand werden dabei im Kreis aufgestellte Stifte nach und nach umgestoßen.

Im Eingang der Uni steht seit dem Jahr 2000 ebenfalls ein Foucaultsches Pendel. Foto: Uni Wuppertal

Das Pendel kann am 16. September von 13 bis 20 Uhr besichtigt werden, um 17 und 19 Uhr halten die Wissenschaftler jeweils 30-minütige Vorträge zu Foucaults Leben.

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