Reihe „Filme zur Kunst“ startet Freitag Tanz, Reproduktion, Medienkunst und Malerei

Wuppertal · Der 14. Jahrgang der von Mark Tykwer kuratierten Wuppertaler Reihe „Filme zur Kunst“ beschäftigt sich an vier Abenden mit Tanz, Reproduktion, Medienkunst und Malerei.

Szene aus „Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes“.

Foto: CALA Film

Den Anfang macht eine Preview der Dokumentation „Germaine Acogny Die Essenz des Tanzes“ von Greta-Marie Becker (Freitag, 6. Februar 2026), die sich mit der wohl wichtigsten afrikanischen Choreografin und ihrer Tanzschule „École des Sables“ nahe Dakar (Senegal) auseinandersetzt. Eine Woche darauf nimmt „Manche mögen's falsch“ von Stanislaw Mucha die Zuschauerinnen und Zuschauer mit nach China, um dort im Künstlerdorf Dafen der Frage nachzugehen, ob die Reproduktion berühmter Kunstwerke eher ein Verbrechen oder eine Huldigung darstellt (Freitag, 13. Februar).

Germaine Acogny.

Foto: CALA Film

Anschließend setzt die Filmemacherin Amanda Kim mit „Nam June Paik – Moon is the oldest TV“ dem in den 1960ern auch in Wuppertal aktiven koreanischen Medienkünstler ein verdientes Denkmal (Freitag, 20. Februar). Und zum Abschluss besucht der Wuppertaler Maler und Musiker Christian von Grumbkow das PBZ, um sich den Publikumsfragen zu Martina Kasts Filmporträt „Christian von Grumbkow Wege zur Farbe“ zu stellen (Freitag, 27. Februar).

Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Karten kosten 9 Euro bzw. 7 Euro ermäßigt, die Abendkasse öffnet jeweils um 19 Uhr. Im Internet gibt es unter www.filmezurkunst.de weitere Informationen, Trailer und Tickets im Vorverkauf.

Die Reihe wurde 2012 gegründet und fand bis 2024 im Skulpturenpark Waldfrieden statt. Seit dem Frühjahr 2025 ist sie im von der Kulturmanagerin Bettina Milz geleiteten „Pina-Bausch-Zentrum under construction“ beheimatet, dem ehemaligen Schauspielhaus an der Elberfelder Kluse (Bundesallee 260).