Am Sonntag ab 10:08 Uhr Vor der Gleissperrung fährt die „Wuppertalbahn“ noch einmal

Wuppertal · Ein letztes Mal vor der Streckensperrung von Hagen über Wuppertal nach Köln ist die „Wuppertalbahn“ unterwegs – am Sonntag (1. Februar 2026) ab 10:08 Uhr und damit fast genau ein Jahr nach den Eröffnungsfahrten.

Bild von der Premierenfahrt im Februar 2025.

Foto: Christoph Petersen

Die Fahrt unter dem Motto „Winterimpressionen im oberen Tal der Wupper“ geht entlang des Flusses über die Strecke bis zum Bahnhof Wuppertal-Beyenburg und nach einem kurzen Aufenthalt wieder zurück“, teilt der zuständige Verein „Wupperschiene“ mit.

Die Abfahrtzeiten sind ab Wuppertal-Oberbarmen auf Gleis 4 oder 5 um 10:08, 12:08, 14:08 und 16:08 Uhr, die Ankunft jeweils 25 Minuten später. Die Rückfahrten starten in Beyenburg dann um 11:17, 13:17, 15:17 und 17:17 Uhr (alle Angaben ohne Gewähr). Die Tickets werden im Zug verkauft, es ist nur eine Barzahlung möglich. (Bilder von Premierenfahrt im Februar 2025)

Bilder: Der Wupperschiene-Express rollt wieder
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Wupperschiene-Express rollt wieder

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Foto: Christoph Petersen

„Der Einstieg kann in Oberbarmen oder Beyenburg erfolgen. Bei einer größeren Nachfrage können wir leider keine Sitzplätze garantieren. Einzelfahrten sind nicht erhältlich“, so der Verein. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wuppertalbahn.eu oder telefonisch unter 0202 / 94709160.

In die Arbeiten für eine Wiederaufnahme des Zugverkehrs auf der Strecke hatte die „Wupperschiene“ mehrere Jahre investiert, bis alle behördlichen Genehmigungen vorlagen, der Abschnitt wieder als musealen bzw. touristischen Attraktion befahren werden durfte. Los ging es schließlich am 8. Februar 2025 mit einer Sonderfahrt ab Oberbarmen.

Der Verein arbeitet daran, die Strecke über Dahlerau, Vogelsmühle und Dahlhausen bis zur direkt am Staudamm der Wuppertalsperre Radevormwald-Wilhelmstal gelegenen Haltestelle zu verlängern. Die entsprechenden Arbeiten laufen.

Die Wuppertalbahn ist ein etwa 14 Kilometer langes Reststück (Stichbahn) der ehemals über 100 Jahre durchgehenden Eisenbahnstrecke von Wuppertal-Oberbarmen (früher: Barmen-Rittershausen) über Radevormwald, die Keilbahnhöfe Krebsöge und Anschlag sowie Halver nach Oberbrügge. Die Stichbahn befindet sich im Eigentum des Vereins „Bergischen Bahnen/Förderverein Wupperschiene“ mit Sitz in Radevormwald-Dahlhausen.

(jak)