Die Stimme nach dem Spiel WSV-Trainer Wunderlich: „Das ist niemals ein Elfmeter“

Wuppertal · Auf eine Trendwende hatte Fußball-Regionalligist WSV in Siegen gehofft. Sie blieb trotz einer Leistungssteigerung aus. Die Trainerstimme aus dem Siegerlandstadion.

WSV-Trainer Mike Wunderlich.

Foto: Stefan Rittershaus

Mike Wunderlich (Trainer Wuppertaler SV): „Wir wussten von Anfang an, dass wir auf eine sehr gute Qualität treffen werden. Auf eine Mannschaft, die in vorderster Linie extrem die Tore erzwingt. Nach den letzten Spielen, in denen wir viele Tore fressen mussten, wollten wir erst mal kompakt stehen, um in unser Spiel zu kommen. Siegen hatte natürlich sehr viel den Ball – gute 20 Minuten, ohne dass wir große Torchancen zugelassen haben.

Bis zu dem Elfmeter, der aus meiner Sicht eine absolute Frechheit ist. Das ist niemals ein Elfmeter. Wir haben uns das gerade noch einmal angeschaut. Wir liegen dadurch 0:1 hinten. Es war sehr, sehr ärgerlich, dass wir quasi mit dem Pausenpfiff das zweite Tor fangen. Das ist fast ein Gamechanger und ein K.o.-Schlag, das darf uns in unserer Situation nicht passieren. Da musst du noch einmal komplett verteidigen. So gehst du mit 0:2 in die Halbzeit. (Bilder)

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WSV lässt die Punkte in Siegen

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Wir haben nach dem Platzverweis für Siegen schon ein paar Minuten gebraucht, bis man unsere Überzahl sehen konnte. Siegen hat das mit zehn Mann sehr gut gemacht und den Ball laufen lassen. In den letzten 20 Minuten hat die Mannschaft alles versucht und alles reingeschmissen. Aber wir erzielen nicht den Anschlusstreffer.

Nach den letzten beiden Spielen, die ungenügend waren, haben wir heute einen deutlich besseren Auftritt und eine ordentliche Leistung gezeigt. Für uns gilt es, dieses Engagement mitzunehmen in den Abstiegskampf. Am Dienstag haben wir kein Endspiel, aber ein brutal wichtiges Spiel vor der Brust in Rödinghausen gegen einen direkten Konkurrenten. Heute waren auch mit Ball ein paar Dinge besser als in den Wochen zuvor. Ich glaube, dass wir am Dienstag auch was holen können.

Die Fans haben uns phantastisch unterstützt und die Jungs noch mal heiß gemacht. Das ist das, was wir brauchen, wir können nur zusammen funktionieren. Wir fahren nach Rödinghausen, um endlich den Dreier zu holen, den wir brauchen. Siegen alles Gute und Glückwunsch zum Sieg.“

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