Sogar mit Champagner-Bier

Stilvoll zelebriert Diplom-Braumeister Udo Kirschbaum in seinem Unterbarmer Brau-Museum das frisch gezapfte helle Bier. Hinter das Glas hält er eine brennende Kerze. Im Lichtschein zeigt sich der Gerstensaft edel und mit goldener Farbe.

Die klassisch weiße Schaumkrone krönt das Ganze. Mit allem, was er tut, zeigt Braumeister Kirschbaum die Liebe zu seinem Beruf, den er in vielen Ländern ausgeübt hat. Der erste Schluck ist freigegeben. Drei Gäste vom Rott verdrehen verzückt die Augen: "Lecker" — so klingt es übereinstimmend: "So ein gepflegtes Bier habe ich noch nicht getrunken."

Udo Kirschbaum lässt nur kleine Kostproben zu. Und macht weiter: "Jetzt müsst ihr mal das Dunkle probieren". Zuvor wieder die Geschichte: Die Historie dieser Art der Braukunst führt zurück bis ins Kloster Weltenburg, wo Mönche schon seit 1050 den unvergleichlich originären Gerstensaft gebraut haben. Udo Kirschbaum präsentiert wieder unterhaltsam, informativ und sachkundig die Geschichte der Braukunst. Der Braumeister erklärt den Brauprozess — Gerste, Hefe, geschrotetes Malz, Maische, Treber und der edle Hopfen, den er auf der Braumesse in Nürnberg gekauft hat. Für den interessierten Freund des Bieres fast ein wenig viel auf einmal...

Auch das dunkle "Unterbarmer Klosterbräu" wird von den drei Sportfreunden in die Champions League der Biere eingestuft. Das große Lob der Gäste steigt Udo Kirschbaum nicht zu Kopf: "Ich braue in erster Linie für mich und lasse andere gerne kosten" — so seine Devise.
Jeweils an einem Wochenende im Monat lädt er zum Kosten seiner immer unterschiedlich gebrauten Biere ein. Verkauft wird nichts. Wem es schmeckt, der darf sich mit einer Unkostenspende bedanken.

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Bei den kommenden Kostproben für interessierte Gäste wird es im Braumuseum an der Friedrich-Engels-Allee am 12. Dezember 2015 Nikolaus-Bock geben. Und für Weihnachten hat Udo Kirschbaum sogar ein Champagner-Bier gebraut.

Anmeldungen unter 0160—560 46 53.