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Neue Adler für die Brücke

Neue Adler für die Brücke

Vier Adler haben der Adlerbrücke seinerzeit zu ihrem Namen verholfen. Wo die gusseisernen Vögel geblieben sind, darüber gibt es keine genauen Unterlagen. Wahrscheinlich wurden sie für die Produktion von Kriegsmaterial Anfang des Zweiten Weltkrieges eingeschmolzen.

Manfred Bröcker, der rührige Vorsitzende des Fördervereins IG Adlerbrücke, war bei seiner aufwendigen Recherche erfolgreich. In Bendorf in Rheinland-Pfalz wurde er fündig: "Dort gibt es ein Eisenkunst-Museum, wo die Produktion der gusseisernen preußischen Adler anhand von noch vorhandenen Druckguss-Formen dokumentiert wird." Manfred Bröcker benötigte vier Tage und war am Ziel. Die einst prachtvollen, 85 mal 100 Zentimeter großen Adler stammen aus einer Eisengießerei aus einer kleinen Stadt in der Nähe des Westerwaldes. Anhand der noch gut erhaltenen Formen können die Adler wie die "Originale" nachgegossen werden.

Nach der Fertigstellung der Brücke — voraussichtlich Ende 2016 — wird der Förderverein zwei Adler an der Brückenseite Richtung Engelshaus auf zwei Sockeln wieder aufstellen. Auf der Rückseite am Unterdörnen können aus technischen Gründen keine Fundamente für die Adler geschaffen werden. Manfred Bröcker hofft sehr darauf, dass er die Adler-Kosten von 30.000 Euro noch per Spenden auf dem Konto des Fördervereins verbuchen kann.

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Derzeit bewegt sich einiges an der Adlerbrücke: Die Widerlager für das historische Bauwerk sind bereits erstellt. Korrosionsschutzmaßnahmen und Stahlbauarbeiten folgen im März — und die Holzarbeiten sind in der vorläufigen Ausschreibung für Oktober und November 2016 vorgesehen.

Das Spendenkonto für die Adler: Stadtsparkasse Wuppertal, Förderverein Adlerbrücke, IBAN: DE 623305 0000 0000 522185