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Wuppertaler SV: DFB-Pokal-Spiel gegen VfL Bochum vor 4.990 Fans

Fußball : WSV: DFB-Pokal-Spiel vor 4.990 Fans

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV darf am 7. August 2021 zum DFB-Pokal-Spiel gegen den Bundesligisten VfL Bochum exakt 4.990 Besucherinnen und Besucher ins Stadion am Zoo lassen. Der Förderverein hat derweil eine Namensänderung beschlossen.

Die Zuschauerzahl wurde am Donnerstag (29. Juli 2021) in Absprache mit den Behörden festgelegt. Voraussetzung ist die Beachtung der Corona-Schutzverordnung und ein Hygieneschutzkonzept. „Einlass erhält nur, wer negativ getestet (Test darf nicht älter als 48 Stunden sein), vollständig geimpft oder genesen ist. Der entsprechende Nachweis ist unaufgefordert bei den Einlasskontrollen vorzuzeigen. Das Hygieneschutzkonzept schreibt zudem vor, dass während der gesamten Veranstaltung die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes besteht. Zum Verzehr von Speisen und Getränken darf die Maske abgesetzt werden. Der Verzehr ist nur am eigenen Platz gestattet“, so der WSV.

Neben der Tribüne werden auch die Gegengerade sowie die Nord- und Südtribüne geöffnet, jeweils 800 Karten gehen für die Bereiche in den Verkauf. Die Nordtribüne, die Gegengerade und die Südtribüne werden in je acht Sektoren unterteilt. Tickets können ab Montag (2. August) online mit Registrierung oder an den Vorverkaufsstellen von wuppertal-live.de personen- und platzgebunden erworben werden. Dauerkarteninhaber können ihrem Vorkaufsrecht am Freitag und Samstag (30. und 31. Juli) im WSV-Fanshop in der Rathaus-Galerie zu den bekannten Öffnungszeiten Gebrauch machen. Karten sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich, die Tageskassen werden nicht geöffnet sein. Die Preise: Tribüne 25 Euro, ermäßigt 20 Euro / Stehplatz 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Über die unterschiedlichen Einlasszeiten für die jeweiligen Bereiche informiert der WSV noch gesondert.

Der Förderverein „WIR.WSV“ hat auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, seinen Vereinsnamen zu ändern. Er lautet nun „WIR. für den Fußballverein, der im Stadion am Zoo spielt.”. Man wolle juristische Auseinandersetzungen mit dem Wuppertaler SV vermeiden, hieß es zur Begründung. Der Club hatte dem Förderverein mit rechtlichen Schritten gedroht, sollte der Fördererverein die Abkürzung „WSV“ nicht aus dem Namen streichen (die Rundschau berichtete). „Da der Förderverein die Mitgliedsbeiträge für die Sportförderung ausgeben möchte und nicht für Rechtstreitigkeiten, haben die Mitglieder nach intensiver Diskussion beschlossen, den Vereinsnamen zu ändern und die Abkürzung WSV nicht mehr im Namen zu nutzen.

Die Versammlung hat zudem beschlossen, dass die Förderaktivitäten bis zur nächsten Mitgliederversammlung des WSV ruhen. „Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des WSV soll der Punkt ,Kooperation mit dem Förderverein gesetzt werden, damit die Mitglieder des Wuppertaler Sportverein e.V. über die Ausrichtung und den Namen des Fördervereins befinden können. Denn letztlich bestimmt die Mitgliederversammlung die inhaltliche Ausrichtung des Vereins“, so der Vorstand des Fördervereins, den Svenja Löhr, Andreas Mucke, Christian Vorbau, Marc Schulz und Carsten Pröpper bilden.