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Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV siegt gegen Gießen 3:0 (2:0)

Fußball-Testspiel: 3:0 (2:0) gegen Gießen : WSV gewinnt erstes Testspiel im Trainingslager

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat das vorletzte Testspiel erfolgreich bestritten. Die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert besiegte am Mittwochabend (28. Juli 2021) in Reiskirchen den Südwest-Regionalligisten FC Gießen mit 3:0 (2:0). Die Partie fand im Rahmen des Trainingslagers statt, das der WSV noch bis Samstag in Willingen absolviert.

Der WSV startete munter: Schon nach wenigen Sekunden schoss Semir Saric nur knapp links am Tor vorbei. In der 4. Minute verfehlte Niklas Heidemann den Gießener Kasten nicht viel. Nach Vorarbeit von Heidemann kamen Kevin Hagemann und Saric in der 15. Minute zu einer Doppelchance, beide Male hielt aber Gießens Torwart Frederic Löhe. Der war allerdings eine Minute später machtlos, als Saric aus 19 Meter abzog und traf – 0:1 (16.). Philipp Hanke musste in der 21. Minute auf der Linie klären, dann Durim Berisha wegen einer Verletzung vom Feld. Für ihn kam Dominik Bilogrevic (23.). Ein Treffer von Philipp Hanke wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt (28.). In der 38. Minute hatte Saric das 2:0 auf dem Fuß, aber Löhe hielt aus kurzer Distanz (38.). Trotzdem musste der Keeper noch einmal hinter sich greifen: Nach einem Freistoß von Kevin Rodrigues Pires köpfte Moritz Montag aus sieben Metern ein – 0:2 (41.).

Mehnert wechselte zur zweiten Halbzeit zweimal: Marco Königs kam für Roman Prokoph und Xhuljo Tabaku für Montag. Das Spiel verflachte etwas, der WSV geriet aber nie in Gefahr. In der 60. Minute der nächste Doppelwechsel: Phillip Aboagye ersetzte Rodrigues Pires, Jannik Kübler spielte fortan für Niklas Heidemann. Und das Ganze in der 68. Minute wieder: Daniel Grebe lief nun für Saric auf, Isaak Akritidis für Heidemann. Der Überlegenheit der Rot-Blauen tat das keinen Abbruch, im Gegenteil: Marco Königs verwandelte einen an Bilogrevic verschuldeten Foulelfmeter sicher – 0:3 (74.). Mehnert gab weiteren Akteuren noch Spielpraxis: Niklas Fensky (für Noah Salau) und Matyas Jurascik (für Felix Backszat). Der WSV brachte den hoch verdienten Sieg ohne Mühe über die Zeit.

Björn Mehnert (WSV-Trainer): „Ich bin sehr zufrieden. Wir waren am Anfang gut gegen den Ball, haben hoch verteidigt, hatten viele Balleroberungen und eine Vielzahl an Chancen. Wir hätten zur Halbzeit höher führen können. Und auch das Spiel mit dem Ball geht voran. Schön war, dass die Wechsel keinen Bruch verursacht haben. Alle haben sich nahtlos eingefügt. Das liegt daran, weil es alle verstehen und es entsprechend umsetzen. Niemand muss den Kopf in den Sand stecken. Es sind noch zehn Tage, einige Positionen sind weiter offen. Außerdem brauchen wir auch in dieser Saison jeden. Jeder gönnt es dem anderen, aber kämpft um seinen Platz. Kevin Pytlik hat eine leichte Gehirnerschütterung, läuft morgen aber wieder und steigt Freitag ein. Durim Berisha hat Probleme mit den Adduktoren. Wir gehen davon aus, dass es nichts Schlimmes ist. Joelle Tomczak hat sich im Zweikampf leider verletzt und wird morgen im Helios-Klinikum untersucht. Schade, er war gut drauf. Die Bedingungen sind hervorragend, das Hotel ist top, auch im Wellnesbereich und beim Essen. Die Spieler können gut gepflegt werden. Der Platz ist sehr gut, und auch das Wetter passt. Über die Frage des Kapitäns schlafe ich noch zwei, drei Nächte. Mal sehen, wer mir im Traum erscheint (lacht).“

  • Szene mit Jannis Kübler (2.v.li) und
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Stephan Küsters (Sportlicher Leiter des WSV): „Es war ein sehr gutes Testspiel. Die Jungs haben umgesetzt, was in den vergangenen Tagen trainiert wurde. Die Eingewechselten haben sich nahtlos eingefügt. Es war ein positives Ergebnis. Zum Saisonziel mit einer konkreten Platzierung wird man von mir nichts hören. Davon halte ich nichts. Klar ist aber, dass wir das, was wir im Winter begonnen haben, fortsetzen wollen. Der Kader ist erst einmal komplett. Wenn Durim Berisha länger ausfallen würde, müssten wir uns natürlich Gedanken machen. Nur junge Spieler in der Abwehr zu haben ist schwierig. Das war in der letzten Saison in der Hinrunde ein Problem. Aber das lassen wir zurzeit noch offen.“

Die Generalprobe vor dem DFB-Pokal-Erstrundenspiel gegen den Bundesligisten VfL Bochum steigt am Samstag. Dann trifft der WSV um 15 Uhr in Willingen auf den Oberligisten 1. FC Kaan-Marienborn.

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