Hilfe für den letzten Weg

Seit 20 Jahren unterstützt der ambulante Hospizdienst "Lebenszeiten Wuppertal" vom Ölberg Sterbende und ihre Angehörigen .

Gegründet im Sommer 1995 als überkonfessionelle Organisation, stehen aktuell mehr als 50 ausgebildete Hospizhelfer bereit für den Ernstfall. Monika Schneider, gemeinsam mit Christiane Bode als hauptamtliche Koordinatorin verantwortlich für den verwaltungstechnischen Bereich des Vereins: "Sterben hat unterschiedliche Dimensionen. Schwerkranke Menschen ohne Angehörige, die den letzten Weg nicht allein gehen möchten, Hinterbliebene, die in der Phase des Abschiednehmens und der Trauer professionelle Begleitung suchen, Beratung und Hilfe bei bürokratischen Fragen." Das Tätigkeitsspektrum, zu dem auch ein Trauercafé und Trauerspaziergänge auf dem Hardt gehören, ist so vielfältig.

Entsprechend gut und umfangreich wird das Team der Aktiven in 140 Übungseinheiten auf die Einsätze vorbereitet, die von ganz unterschiedlicher Dauer sein können. Ob mehrere Stunden, Tage oder Wochen — hier gibt die individuelle Situation die Zeit vor. Im vergangenen Jahr hat der Verein 90 Menschen nach dem Motto "Sterbebegleitung ist Lebenshilfe" begleitet. In der häuslichen Umgebung, in städtischen, konfessionellen und privaten Alten- und Pflegeheimen.

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  • Superintendentin Ilka Federschmidt (li.) und Diakoniedirektorin
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  • Von li.: Die Beraterinnen aus dem
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"Wir stehen im intensiven Kontakt zu knapp 20 Kooperationspartnern in der Stadt. Gemeinsam knüpfen wir ein immer dichteres Palliativnetz für Wuppertal, um sterbenden Menschen und ihren Angehörigen im Angesicht des nahen Todes und auch danach ein helfendes Fundament geben zu können, das den Weg in eine, wenn auch unweigerlich veränderte, Normalität ebnet", so Joachim Schau, Vorsitzender von "Lebenszeiten".

(Rundschau Verlagsgesellschaft)