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Stefanie Rolf: Vom Wuppertaler Quartier in die Bochumer City

Oberbarmen und Wichlinghausen : Stefanie Rolf: Vom Quartier in die City

Mehr als fünf Jahre hat sich Stefanie Rolf für das „VierZwoZwo“-Quartierbüro in Trägerschaft der Diakonie Wuppertal um die Stadtteile Oberbarmen und Wichlinghausen gekümmert. Nun wechselt die Bochumerin zum Stadtmarketing ihrer Heimatstadt.

Im Februar 2016 kam die heute 42-jährige Quartiermanagerin beruflich in den Wuppertaler Osten. „Ich hatte riesiges Glück, die Stelle in diesem tollen Team zu bekommen und in so einem spannenden Quartier arbeiten zu können“, lobt sie rückblickend. Oberbarmen und Wichlinghausen habe sie von Anfang an als Stadtteile mit Potenzial erlebt.

Die Geografin hat in den fünfeinhalb Jahren im „VierZwoZwo“ vieles bewegt, begleitet und angestoßen. Im Rahmen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ (früher Soziale Stadt) hat sie sich unter anderem um die Bürgerbeteiligung zur Umfeldgestaltung des Berliner Platzes gekümmert. „Das war eines meiner ersten Projekte“, erinnert sich Stefanie Rolf. Hierüber kam sie gleich in Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen im Quartier. Auch den Arbeitskreis „Graffiti“ leitete sie. „Die Arbeitsgruppe habe ich besonders liebgewonnen“, gesteht sie. Gemeinsam hätten Interessierte an einem Konzept zum Umgang mit Graffiti und Sauberkeit im Stadtteil gearbeitet.

Natürlich war die Quartiermanagerin auch bei den Stadtteilkonferenzen und den vielfältigen anderen Veranstaltungen des 422 dabei. Sie organisierte, moderierte und baute neue Netzwerke im Quartier auf und aus. Diese Erfahrungen kann Stefanie Rolf nun in ihrer Heimat Bochum einbringen. Beim Stadtmarketing wird sie sich um die Bochumer City kümmern. Für Oberbarmen und Wichlinghausen hat sie einen Wunsch: „Dass es hier genauso engagiert weitergeht und dass die Bürgerinnen und Bürger weiterhin ihre tollen Ideen mit Hilfe des Quartierbüros umsetzen.“

Im „VierZwoZwo“ sind die Quartiermanager Andreas Röhrig und Lukas Meier tätig. Sie sind in den neuen Räumen des Quartierbüros an der Wichlinghauser Straße 61 oder bei ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft anzutreffen. Über ihre scheidende Kollegin sind die beiden voll des Lobes: „Wir freuen uns über alles, was Stefanie in den letzten Jahren mit uns und mit ganz Oberbarmen und Wichlinghausen bewegt hat. Besonders wird uns ihr enormes Engagement bei der Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung am Berliner Platz in Erinnerung bleiben. Wir vermissen sie jetzt schon und wünschen ihr natürlich alles erdenklich Gute auf dem weiteren Weg.“