Aufklärung von Missbrauch durch verstorbenen Priester St. Johann Baptist in Oberbarmen

St. Johann Baptist in Oberbarmen : Aufklärung von Missbrauch durch verstorbenen Priester

Der verstorbene Priester Joseph Drissen, der von 1948 bis 1953 Kaplan an St. Johann Baptist in Oberbarmen war, wird des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Die Stabsstelle Intervention der katholischen Kirche bittet um Unterstützung bei der Klärung des Verdachtsfalls.

„Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen, dessen Folgen die Betroffenen oft ein ganzes Leben lang beeinträchtigen. Die Klärung von Verdachtsfällen und die konsequente Aufarbeitung von Vorfällen sexuellen Missbrauchs ist deshalb ein wichtiges und zentrales Anliegen des Erzbistums Köln. Allen Hinweisen gehen wir nach, auch wenn die Beschuldigten bereits verstorben sind. In solchen Fällen überprüfen wir sorgfältig alle Akten und Unterlagen. Manchmal ist es darüber hinaus erforderlich, weitere Informationen und Erkenntnisse zu gewinnen und möglicherweise von Betroffenen zu erfahren. Aus diesem Grund bitten wir im Einzelfall die Öffentlichkeit um Unterstützung.“, erklärt Oliver Vogt, Interventionsbeauftragter des Erzbistums Köln.

Der verstorbene Priester des Erzbistums Köln Joseph Drissen, der in St. Johann Baptist in Oberbarmen tätig war, wird des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Zur Aufklärung bittet die Stabsstelle Intervention mögliche Betroffene um Hinweise, die im Zusammenhang mit dem gegen den verstorbenen Joseph Drissen erhobenen Verdacht des sexuellen Missbrauchs stehen. Betroffene können sich direkt an die unabhängigen Ansprechpersonen Dr. Emil Naumann (Tel. 01520 1642 394, emil.naumann@erzbistum-koeln.de) oder Hildegard Arz (Tel. 01520 1642 246, hildegard.arz@erzbistum-koeln.de) wenden.

„Wir weisen aus juristischen Gründen darauf hin, dass es sich bei dem gemeldeten Vorwurf um einen klärungsbedürftigen Verdachtsfall handelt“, erklärt Oliver Vogt und erklärt: „Selbstverständlich steht die Stabsstelle Intervention in diesem Zusammenhang auch für andere Anfragen oder Mitteilungen zur Verfügung.“

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