Cronenberger erhöhen Druck auf OB Mucke

Gebäude Berghauser Straße 45 : Cronenberger erhöhen Druck auf OB Mucke

Die Cronenberger Bürgervereine fordern Oberbürgermeister Andreas Mucke in einem offenen Brief auf, sich vor der Ratssitzung am 18. November gegen den Verkauf des denkmalgeschützten Schulgebäudes an der Berghauser Straße 45 einzusetzen.

Der Wortlaut des Schreibens der Bürgervereine Küllenhahn und Hahnerberg-Cronenfeld (BHC), des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins und der „Sudbürger“:

„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, auf Grund der mittlerweile massiven Ansprache von Cronenberger Bürgern bitten wir Sie nunmehr eindringlich, den Verkauf des Grundstückes Berghauser Straße 45 in Wuppertal-Cronenberg einschließlich des unter Denkmalschutz stehenden Schulgebäudes zurückzustellen bzw. zurzeit nicht durchzuführen.

Der sehr enge Zeitplan zum Verkauf des Objektes von Beratung bis zur Beschlussfassung durch den Rat der Stadt erweckt den Eindruck, dass man auf Biegen und Brechen über die Köpfe der Bezirksvertretung Cronenberg sowie der Cronenberger Bevölkerung hinaus den Ausverkauf Cronenbergs fortsetzen will.

Der heutige Zustand des denkmalgeschützten Gebäudes ist auf mangelnde Bauunterhaltung in den letzten Jahren zurückzuführen. Es scheint für uns keine große Dringlichkeit geboten, da die Interessen der Bürger im Rahmen des Brandschutzes und des BHKG bisher nicht ausreichend berücksichtigt und auch nicht diskutiert wurden.

Aus diesem Grund wird der CHBV (Cronenberger Heimat- und Bürgerverein e.V.) in Kürze eine Podiumsdiskussion im Cronenberger Festsaal abhalten.

Auf Grund Ihrer mehrfachen Aussage, sich für die Interessen Cronenbergs einzusetzen, erwarten wir Ihre Entscheidung im Sinne dieses Schreibens: Nichtverkauf des Grundstückes Berghauser Straße 45 einschließlich des denkmalgeschützten Schulgebäudes sowie Berücksichtigung des abzuwartenden Ergebnisses bei der anstehenden Podiumsdiskussion, zu der wir sie heute bereits herzlich einladen.

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Kiepe für ,Die Cronenberger‘“

Mehr von Wuppertaler Rundschau