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Zum Tode von Burkhard Wegmann: Sein Wort war wie ein Vertrag

Zum Tode von Burkhard Wegmann : Sein Wort war wie ein Vertrag

Im Alter von nur 54 Jahren ist am 27. Juli Burkhard Wegmann verstorben — ein Nachruf von Klaus Göntzsche.

In vielen Funktionen war der beruflich im Getränke- Außendienst tätige Kaufmann für den Sport im Einsatz. In seinem Heimatverein, dem TuS Grün-Weiß 89/02 Wuppertal, kümmerte er sich zuletzt um die vielen Schiedsrichter, er hatte selbst gepfiffen. Viele Jahre war er zuvor für den Fußball-Seniorenbereich verantwortlich.

Sein Herz schlug für die Handballdamen des TV Beyeröhde und von Bayer Leverkusen. Zu seinem 50. Geburtstag im alten Leo-Theater waren sie komplett angetreten.

Was Burkhard Wegmann anpackte, das geschah stets mit Leidenschaft. Er war einer der Motoren, als der Verein Bergische Sportpresse in schwierigen Zeiten die Verantwortung für die populären Hallenfußball-Meisterschaften in der Uni-Halle übernahm und das Turnier für die Nachfolger wieder auf eine tragfähige Basis stellte.

Burkhard Wegmann war als Funktionär des Fußballkreises Wuppertal im besten Wortsinne ein zuverlässiger und liebenswerter Partner.

Sein Wort war wie ein Vertrag. Zaudern war nicht sein Ding — pragmatisch wurden Probleme beseitigt. Geht nicht — das gab es bei ihm nicht. Burkhard Wegmann — er war für alle da.

Der Abschied von ihm bei der Trauerfeier am 4. August auf dem Friedhof an der Kohlenstraße fiel schwer.