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Fußball-Regionalligist WSV: Zwei Debüts und Wiedersehen mit Saglik

Fußball-Regionalliga : WSV: Zwei Debüts und Wiedersehen mit Mahir Saglik

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV muss am Dienstag (5. Januar 2021) im Testspiel beim Südwest-Regionalligisten KSV Hessen Kassel auf vier Spieler verzichten. Daniel Grebe, Tjorben Uphoff, Kevin Pytlik und Niklas Lübcke sind nach Angaben von Trainer Björn Mehnert angeschlagen bzw. verletzt.

In der Partie feiern die beiden Neuzugänge Sebastian Patzler (30, Tor) und Lars Holtkamp (19, Defensive) ihr Debüt. Getestet wird Verteidiger Tyson Richter (BFC Dynamo Berlin). Ob ein weiterer Akteur unter die Lupe genommen wird, entscheidet sich erst am Dienstag. „Da wir noch nicht komplett sind, geht es darum, eine 90-minütige Wettkampfeinheit zu haben und Spieler wie Sebastian und Lars zu integrieren“, so Mehnert.

Die Partie auf dem Kunstrasenplatz des Auestadions, die um 16:15 Uhr beginnt, ist das einzige Vorbereitungsspiel der Bergischen. Bereits am 16. Januar soll die Regionalliga fortgesetzt werden mit dem Duell bei Rot-Weiß Ahlen. In Kassel trifft der WSV auf einen guten alten Bekannten: Stürmer Mahir Saglik trägt seit Anfang 2019 das Trikot der Nordhessen. Der inzwischen 37-Jährige erzielte in der laufenden Saison sieben Treffer in 13 Partien. In der vergangenen Spielzeit waren es 19 Tore bei 20 Einsätzen, Im ersten Halbjahr 2019 waren es zehn Treffer (zehn Spiele).

Saglik bildete in der Saison 2007/08 das „magische Dreieck“ mit Tobias Damm, der die Kasselaner trainiert, und Sven Lintjens, mit dem der WSV den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale schaffte. Vor 61.482 erzielte Saglik gegen den von Ottmaer Hitzfeld trainierten FC Bayern München (unter anderem mit Oliver Kahn, Philipp Lahm, Lucio, Franck Ribery, Mark van Bommel, Ze Roberto, Miroslav Klose und Luca Toni den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich (29.). Am Ende hieß es 2:5 (2:2).

Mahir Saglik (links neben dem inzwischen verstorbenen Trainer Wolfgang Jerat) bei einem Benefizspiel im Juli 2016 im Stadion am Zoo. Ganz links Mike Rietpietsch und Tobias Damm. Foto: Dirk Freund

Saglik wechselte nach der Saison zu den Bundesligisten VfL Wolfsburg und dann zum Karlsruher SC, später zum SC Paderborn, VfL Bochum und FC St. Pauli.