Fußball-Regionalliga: VfB Homberg - Wuppertaler SV 1:3 (0:1)

Fußball-Regionalliga: 3:1 (1:0) in Homberg : WSV: Marzullo schlägt eiskalt zu

In der Fußball-Regionalliga hält die Siegesserie des Wuppertaler SV an. Die Mannschaft von Trainer Andreas Zimmermann kehrte am Samstagnachmittag (17. August 2019) mit einem 3:1 (1:0)-Sieg vom Aufsteiger VfB Homberg zurück. Vor 700 Zuschauern traf Gianluca Marzullo in der Schlussphase doppelt.

Erstmals nicht in der Rolle des klaren Außenseiters, vertraute der Coach fast der Formation, die zuletzt den BVB II mit 1:0 bezwang. Einziger Wechsel in der Startformation: Semir Saric übernahm nach überstandener Bänderverletzung den Platz von Nick Osygus.

Auf dem rutschigen Rasen - vor dem Anpfiff hatte es gehörig geregnet - starteten die Teams von der ersten Minute an durch. Es war ein intensives Duell, in dem allerdings die klaren Chancen zunächst fehlten. Beide Mannschaften schafften es nicht, die entscheidende letzte Aktion zu setzen.

Torwart Edin Pepic in Aktion. Foto: Jochen Classen

Das änderte sich in der 26. Minute: Nach einem Freistoß von Nedim Pepic fackelte Lukas Knechtel im Strafraum nicht lange und versenkte den Ball im Winkel - 0:1. Es war sein zweiter Saisontreffer nach dem Tor gegen den BVB II. Das Tempo ließ später naturgemäß etwas nach, dennoch war es ein engagierter Auftritt der Bergischen. Die Führung nach 45 Minuten war letztlich nicht unverdient.

Die mitgereisten WSV-Fans mussten in der 50. Minute kräftig durchatmen: Torwart Edin Pepic parierte stark gegen Lorch, der Nachschuss ging neben den Kasten. Der Ausgleich fiel aber trotzdem, als Durim Berisha beim Kopfball nicht entscheidend gestört wurde - 1:1 (54.). Homberg setzte den WSV nun tüchtig unter Druck. Der wiederum spielte seine Konterchancen nicht gut aus. Wie schon gegen den BVB hatten die Bergischen Glück: Koray Kacinoglu setzte den Ball an die Querlatte (65.).

Als Homberg die Puste ausging und sich alles auf ein Remis einstellte, schlug Gianluca Marzullo zu: Erst netzte er aus 20 Metern ein (88.), dann nach einem Konter und der Vorlage des eingewechselten Umfumwen Osawe (89.). Der dritte Sieg im dritten Spiel war perfekt. Lohn ist der zweite Tabellenplatz hinter RW Essen (10 Punkte), das eine Partie mehr ausgetragen hat.

Trainer Andreas Zimmermann: „Es war das erwartet schwere Spiel. Das wusste ich vorher und habe es den Jungs auch unter der Woche gesagt. Genauso kam es. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht viel zugelassen, selber zwei ordentliche Chancen. Das Tor gibt natürlich Sicherheit. Ich habe in der Pause gewarnt, dass Homberg sicher noch einmal kommt. Wir haben gewackelt und das Gegentor bekommen. Positiv war aber, dass wir gut standen. Vor dem Lattentreffer des VfB hatten wir auch Möglichkeiten. Dass wir dann das 2:1 und 3:1 machen, zeugt von Klasse, aber es war eine schwere Sache. Neun Punkte – das ist natürlich sehr in Ordnung. Die Jungs sollen jetzt den Moment genießen, ebenso wie das Feiern mit den Fans, das haben sie sich erarbeitet. Ab Dienstag konzentrieren wir uns auf das Heimspiel am Freitag gegen Köln II.“

Weiter geht es für den WSV am kommenden Freitag (23. August 2019). Dann ist die U21 des 1. FC Köln zu Gast im Stadion am Zoo.

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