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Fußball-Regionalliga, live: VfB Homberg - Wuppertaler SV (Sa., 14 Uhr)

Fußball-Regionalliga: Samstag ab 14 Uhr : Liveticker: VfB Homberg - Wuppertaler SV

Nach den Spielabsagen in Bergisch Gladbach und gegen Straelen greift der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am Samstag (31. Oktober 2020) wieder ins Geschehen ein. Das Team von Trainer Alexander Voigt tritt um 14 Uhr beim VfB Homberg an. Die Partie findet vor leeren Rängen statt.

„Dass wir aus dem Rhythmus gekommen sind, ist natürlich kein Vorteil. Wir waren ja insgesamt auf einem guten Weg. Körperlich sind wir weiter in einer guten Verfassung. Spielerisch müssen wir in Homberg ab der ersten Minute direkt da sein“, fordert Voigt. Möglich, dass Tim Wendel nach langer Verletzungspause erstmals zumindest in den Kader rückt. Daniel Nesseler, Ilyas Zhou und Isaak Akritidis sind dagegen noch kein Thema, Noah Salau ist weiterhin erkrankt.

Obwohl Homberg Tabellenletzter ist und aus neun Partien erst vier Punkte geholt hat, warnt der Ex-Profi ausdrücklich davor, den Gastgeber zu unterschätzen: „Zum einen sind wir ohnehin nicht in einer Position, um das zu tun. Außerdem war Homberg oft nah dran. Das ist eine unangenehm zu spielende Mannschaft. Aber das wissen die Jungs“, zeigt sich der WSV-Chefcoach optimistisch, dass sein Team mit der richtigen Einstellung zu Werke geht.

Wie und ob es in der Regionalliga weitergeht, zeigen die kommenden Tage. Liga vier ist die Schnittstelle zwischen Profi- (Bundesliga bis 3. Liga) und Amateurbereich (ab Oberliga). In Letzterem ist der Spielbetrieb im November untersagt. Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) will nun mit der Landesregierung, aber auch den Vereinen konferieren. Wie schon beim Saisonabbruch im Frühjahr sind die Meinungen unterschiedlich. Einige Vereine, etwa RW Essen, wollen unbedingt weitermachen, auch ohne Zuschauerinnen und Zuschauer. Andere scheuen die dennoch entstehenden Kosten.

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Bereits am Mittwoch (4. November) soll der WSV beim FC Wegberg-Beeck antreten (19:30 Uhr), am Samstag (7. November) dann im Stadion am Zoo gegen Alemannia Aachen mit Ex-Coach Stefan Vollmerhausen. Es würde eine weitere Englische Woche folgen mit dem Niederrheinpokal-Match beim Landesligisten SV Scherpenberg (11. November, 19:30 Uhr) und dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln II (14. November, 14 Uhr).

 Der ehemalige Vorsitzende Friedhelm Runge (vorne) unterstützt den WSV seit dem Frühjahr finanziell. Dahinter Sportvorstand Thomas Richter.
Der ehemalige Vorsitzende Friedhelm Runge (vorne) unterstützt den WSV seit dem Frühjahr finanziell. Dahinter Sportvorstand Thomas Richter. Foto: Dirk Freund

Die Landesregierung hat unterdessen angekündigt, Viertligisten unterschiedlicher Sportarten mit rund 15 Millionen Euro zu unterstützen. Wie viel Geld davon zum WSV fließen könnte, ist noch offen. „Wir sind noch in der Prüfung“, so Finanzvorstand Melanie Drees auf Anfrage der Rundschau. Das laufende Insolvenzverfahren (wir berichteten) hat darauf ihrer Meinung nach keinen Einfluss: „Ich sehe beziehungsweise lese noch keinen Ausschluss von dem Topf.“