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Amateurfußball pausiert mindestens einen Monat

Ab 2. November : Amateurfußball pausiert mindestens einen Monat

Der gesamte Spielbetrieb im Fußballverband Niederrhein (FVN) ruht wegen der aktuellen Corona-Verfügungslage ab Montag (2. November 2020) vorerst. Damit setzt der FVN mit seinen 13 Fußballkreisen – darunter Wuppertal/Niederberg – für Herren-, Frauen-, Jugend- und Breitenfußball sowie Futsal die Beschlüsse von Bund und Ländern um.

Unter anderem sehen die Beschlüsse „eine Schließung der öffentlichen und privaten Sportanlagen für den Freizeit- und Amateursportbetrieb“ (ausgenommen Individualsport) ab dem 2. November bis Ende November vor. Spiele und Training für Fußballmannschaften werden dann vorerst nicht möglich sein. „Nach Ablauf von zwei Wochen werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sich erneut beraten und die durch die Maßnahmen erreichten Ziele beurteilen und notwendige Anpassungen vornehmen“, so der Wortlaut im Beschluss.

Für das kommende Wochenende (mit dem spielfreien 1. November / Allerheiligen) ist bei den Senioren - im Gegensatz zur Jugend - kein regulärer Meisterschafts-Spieltag angesetzt. Es sind lediglich Pokalspiele der Männer und Frauen sowie einige Nachholpartien vorgesehen. Spiele bis einschließlich 1. November sind unter Berücksichtigung der bekannten Hygieneregeln weiterhin möglich. Darauf weist Wolfgang Jades, Vorsitzender des Verbandsfußballausschusses (VFA), ausdrücklich hin.

Die vom 29. Oktober bis 1. November angesetzten Pflichtspiele der Junioren und der Juniorinnen im FVN sind hingegen bereits jetzt mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Dies hat der Verbandsjugendausschuss (VJA) unter dem Vorsitz von Michael Kurtz entschieden. Hier wäre auf Verbandsebene sowie in allen 13 FVN-Kreisen ein kompletter Meisterschafts-Spieltag im Jugendfußball vorgesehen gewesen.

Über das weitere Vorgehen ab Dezember, das auch wesentlich von den behördlichen Vorgaben abhängt, werden sich die spielleitenden Stellen im FVN in der kommenden Woche beraten. „Wir wussten von Beginn an, dass die Saison 2020/2021 unter außergewöhnlichen Vorzeichen steht. Daher waren wir stets darauf vorbereitet, unsere Pläne kurzfristig anpassen zu müssen“, so Wolfgang Jades.