„Als wir im Rahmen der Städtepartnerschaft die ukrainische Stadt Kamjanske besuchten, hat uns die Situation dort tief bewegt. Das Leben im Ausnahmezustand mit der ständigen Angst vor Drohnen- und Raketenangriffen ist besonders für die Kinder schwer zu ertragen“, so Anna Volkova, Pastorin der Wuppertaler „Kirche im Tal“. „Schon damals entstand in mir der Wunsch, ihnen eine Auszeit vom Krieg zu ermöglichen“, sagt sie.
Zurück in Wuppertal handelt Anna Volkova, klopft an vielen Türen und führt zahlreiche Gespräche, um dieses Projekt realisieren zu können. Mit Erfolg: Vom 10. August (Montag) bis zum 21. August (Freitag) können 15 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 13 Jahren aus der Partnerstadt – darunter einige, deren Eltern Opfer des Krieges wurden – sich in Wuppertal etwas erholen.
Pastorin Volkova: „Das ist weit mehr als eine Ferienfreizeit. Es ist ein Zeichen der Verbundenheit zwischen Wuppertal und Kamjanske, ein Ausdruck gelebter Solidarität und ein Zeichen der Hoffnung für Kinder, die in schwierigen Zeiten aufwachsen müssen.“
Um den Kindern und Jugendlichen einen abwechslungsreichen Aufenthalt ermöglichen zu können, werden Mitstreiter und Unterstützer gesucht, die das Projekt mit Geld oder durch aktive Mithilfe bei unterschiedlichen Aktivitäten unterstützen. Das betreffende Spendenkonto hat die IBAN DE 74 3305 0000 0000 3633 74.
Für Informationen gibt es die Internetseite www.kirche-im-tal.de – sowie mittwochs von 15:30 bis 18:30 Uhr das Treffen der Aktiven im Familien-Café der „Kirche im Tal“ an der Kleinen Flurstraße 11.