Unterbarmen Feuerwehr rettet sechs Menschen aus Wohngebäude

Wuppertal · Die Wuppertaler Feuerwehr musste am Donnerstagabend (25. Juni 2026) mehrere Menschen aus einem Gebäude an der Wasserstraße retten.

Über eine Drehleiter wurde eine Familie gerettet.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Über den Notruf waren die Einsatzkräfte gegen 20:30 Uhr darüber informiert worden, dass es im Keller des Hauses brennt. Aus den dortigen Fenstern quoll schwarzer Rauch nach draußen – allerdings war er auch bereits ins Treppenhaus gezogen. Dadurch war den Mieterinnen und Mietern der Fluchtweg versperrt. Sie machten sich zwar an den Fenstern bemerkbar, gerieten aber nicht in Panik.

Die Feuerwehr startete unterdessen an mehreren Stellen parallel ihre Maßnahmen. Sie begann mit dem Löschangriff im Keller, führte mehrere Personen mithilfe von Brandfluchthauben durch das Treppenhaus ins Freie und rettete eine Familie über eine Drehleiter. (Bilder)

Bilder: Kellerbrand in der Wuppertaler Wasserstraße
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Kellerbrand in der Wasserstraße

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Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Insgesamt sechs Personen, die aus dem Haus gebracht wurden, wurden ebenso wie diejenigen, die bereits eigenständig ins Freie gelangt waren, vom Rettungsdienst untersucht. Niemand war verletzt bzw. hatte gefährliche Brandgase eingeatmet. Ein Transport ins Krankenhaus war deshalb nicht notwendig.

Die Einsatzkräfte machten den Ausgangspunkt des Feuers schnell aus und löschten es ab. „Es handelte sich um eine kleine Brandstelle, welche diese massive Verrauchung verursacht hatte“, teilte die gemeinsame Leitstelle der Städte Wuppertal und Solingen am späten Abend mit. Die genaue Ursache, wodurch sich die Flammen entzündet hatten, ermittelt nun die Polizei. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Die Feuerwehr lüftete alle Wohnungen mit maschineller Hilfe. Anschließend wurde gemessen, ob noch Schadstoffe vorhanden waren. Da dies nicht der Fall war, durften die Mieterinnen und Mieter zurück in ihre Wohnungen. Die Wuppertaler Feuerwehr war mit 24 Kräften inklusive des Rettungsdienstes vor Ort. Sie konnten nach rund einer Stunde wieder abrücken.