Elberfeld-West und Nächstebreck Feuerwehr rettet Person bei Wohnungsbrand über Drehleiter

Wuppertal · Ein heißer Sonntag (21. Juni 2026) liegt auch hinter der Wuppertaler Feuerwehr. Sie musste bei Temperaturen von mehr als 30 Grad zu größeren Einsätzen in Elberfeld und Nächstebreck ausrücken.

Der Rauch drang aus dem Fenster.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Gegen 16 Uhr hatten Anwohnerinnen und Anwohner in der Tiergartenstraße eine Rauchentwicklung im Dachfirst eines Gebäudes bemerkt. Gleichzeitig waren die Rauchmelder angesprungen. Deshalb verließen die Betroffenen umgehend das Haus und alarmierten die Einsatzkräfte.

Die Feuerwehr startete umgehend die Löschmaßnahmen. Ihr gelang es, die Flammen zunächst einzudämmen und dann abzulöschen. Um zu unterbinden, dass der Brand auf angrenzende Bereiche übergriff, musste allerdings ein Teil des Daches entfernt werden. Wegen des Brandschadens und des fehlenden Daches kann die betroffene Wohnung derzeit nicht mehr genutzt werden. (Bilder)

Bilder: Dachfirst-Brand in Tiergartenstraße Wuppertal
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Dachfirst-Brand in Tiergartenstraße

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Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Alle anderen Mieterinnen und Mieter dürften wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, nachdem die Arbeiten beendet worden waren. Warum der Brand ausgebrochen ist, ermittelt nun die Polizei mit Unterstützung von Sachverständigen – möglicherweise spielte ein Blitzeinschlag in der Nacht eine Rolle. Wie groß der finanzielle Schaden ist, ist noch nicht bekannt.

Weiter ging es gegen 18:15 Uhr in der Straße Bruch in Nächstebreck. Als die Feuerwehr eintraf, entdeckte sie eine Person, die sich eigenständig auf ein Flachdach gerettet hatte. Komplett in Sicherheit war sie dort aber nicht. Der Grund: Aus einem Fenster im Obergeschoss drang gesundheitsschädlicher Rauch. (Bilder)

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Person von Flachdach gerettet

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Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Die Einsatzkräfte holten die Person mithilfe einer Drehleiter aus der Gefahrenzone. Der Rettungsdienst untersuchte sie im Rahmen der Ersten Hilfe. Da keine inneren oder äußeren Verletzungen vorlagen, musste sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gleichzeitig begann die Feuerwehr, mit Trupps unter Atemschutz Löschangriffe von außen und im Innern des Gebäudes zu starten. Die Vorstöße waren rasch erfolgreich, der Brand wurde schnell gelöscht. Nachdem das Haus ausgiebig belüftet worden war, konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden. Daran waren insgesamt 44 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt.

Danach übernahm die Polizei den Ort und versucht nun zu ermitteln, weshalb das Feuer ausgebrochen war. Die Höhe des Sachschadens ist auch hier noch nicht bekannt.

(red/jak)