Nach ersten Erkenntnissen bemerkte der Fahrer gegen kurz nach 18 Uhr kurz vor dem Rastplatz Sternenberg zwischen den Anschlussstellen Wuppertal-Ronsdorf und -Langerfeld, dass Rauch aus seinem Fahrzeug aufstieg. Geistesgegenwärtig lenkte er den VW Käfer, Baujahr 1967, noch auf die derzeit stillgelegte Raststätte und verließ das Fahrzeug umgehend.
Wenige Augenblicke brannte der Oldtimer bereits vollständig bis auf die Karosserie nieder. Die Wuppertaler Feuerwehr brachte die Flammen mit einem C-Rohr zügig unter Kontrolle und löschte das Feuer ab. Während des Einsatzes trat allerdings eine größere Menge an Kraftstoff aus dem Fahrzeug aus. Aufgrund der möglichen Auswirkungen auf die Umwelt wurde die Untere Wasserbehörde der Stadt Wuppertal informiert. Sie untersuchte, ob Betriebsmittel in die Kanalisation gelangt ist. (Bilder)
VW Käfer brennt an der A46 aus
Der Fahrer wurde vom Rettungsdienst vor Ort untersucht, musste aber nicht zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Der historische VW Käfer wurde durch das Feuer vollständig zerstört und musste anschließend abgeschleppt werden.
Auslöser des Brandes war nach ersten Ermittlungen vor Ort mutmaßlich ein technischer Defekt. Sachverständige untersuchen das Auto. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Aufgrund des Alters und des historischen Wertes des Fahrzeugs dürfte sich dieser jedoch im fünfstelligen Bereich bewegen.
Die Polizei sicherte die Einsatzstelle während der Löscharbeiten ab. Es stieg eine in den östlichen Stadtgebieten sichtbare Rauchsäule in die Höhe. Verkehrsbehinderungen auf der A46 gab es nicht, da es dem Fahrer gelungen war, das Auto auf den Rastplatz zu steuern.